Montag, 29. Januar 2018

Abwechslung tut Not

Hallo,

auch wenn ich das Gefühl habe in diesem Jahr noch garnicht so viel gelaufen zu sein sagt meine Statistik etwas anderes. Dazu ausschlaggebend waren sicherlich auch zwei Wochen Schulung bei denen ich unter der Woche dann doch jeden Abend im flachen badischen Land sehr zügig unterwegs war und zum Abschied mit "Friederike" noch 10 km mit 4:04 min/km raus hauen konnte.
Nun weiß ich auch endlich mal was es heißt nur den Wind und keine Höhenmeter als Gegner zu haben. War zwar für die 100 Kilometer mal ganz nett als Abwechslung aber jetzt ist's auch genug.
Lieber laufe ich dann doch in meinen heimischen, etwas hügeligeren, Gefilden. Wenn ich denn Zeit dafür habe.
So stand am Samstag anstatt dem Laufen erstmal "Alternativtraining" an. Manche nennt es auch Brennholz machen und eine 100jährige Eiche fällen, zersägen und spalten. Da reichen dann auch wenige Stunden Training / Arbeit um sonst kaum beanspruchte Körperregionen neue Anreize zu verschaffen. Für zukünftiges Alternativtraining lade ich gerne ein...


Aber nachdem mein Körper diese Belastung dann doch ganz gut weggesteckt hat und ich Sonntag Morgen etwas Zeit und ein schlechtes Gewissen hatte raffte ich mich zu einer Laufrunde auf. Wenn ich schon überall Bilder von langen Läufen oder dem Rodgau-Ultra sehen sollte ich, so wenige Wochen vor dem Marathon, auch mal was längeres auf die Straße bringen.
Also Rucksack gepackt und grobe Laufrichtung festgelegt. Sollte es ursprünglich eigentlich flach am Neckar entlang gehen änderte ich nach 4 Kilometern als ich dort angekommen bin spontan meinen Plan und lief hügelig in diese Barockstadt Ludwigsburg und zu den drei dort ansässigen Schlössern.


Begleitet von unzähligen Spaziergängern und Mitläufern durfte ich auch die Tierpracht erleben und sah Schwäne, Pferde, Ziegen, Schafe, Eichhörnchen, Enten, Rehe, Hirsche, Widder, .... erleben und sehen. 

Und noch andere Merkwürdigkeiten:


Danach ging es dann wirklich hinab zum Neckar und dann nach Hause. Nach 34 Kilometer habe ich dann ernsthaft überlegt noch eine extra Runde dran zu hängen mich aber dagegen entschieden und bin mit einem 4:51 Schnitt nach Hause abgebogen. 

So bin ich dann dieses Jahr schon bei fast 300 Kilometer und so darf es dann auch erstmal weiter gehen. 

Bis dahin:
Nicht immer den gleichen Tritt

Markus

Dienstag, 2. Januar 2018

Was war - was bleibt - was kommt

Hallo,

2017 ist Geschichte. Und mit ihm auch ein läuferisch erfolgreiches Jahr. Nicht aufgrund von schnellen Zeiten und Top-Platzierungen. Sondern einfach weil es ohne Verletzungen und mit viel Spaß dahin lief.
Am Ende des Jahres standen in fast 250 Läufen über 3.350 Kilometer auf der Uhr. Ein neuer Rekord für mich. Und wohl auch nur zu schaffen indem ich mich über 20 mal früh morgens dazu aufraffen konnte die Kilometer zur Arbeit und zurück laufend zu bewältigen. Besonders beeindrucken mich selbst folgende beiden Zahlen:
Über 50.000 Höhenmeter soll ich bergan gelaufen sein. Wann und wo kann ich mir hierbei aber kaum erklären und bin gespannt ob dies bestätigt werden kann.
Und die Anzahl scheinbar verbrannter kcal: 273.000. Ein kg Fett entspricht 9000 kcal. Das sind also 30 kg Fett. Wieviel muss ich also gegessen haben dass ich tatsächlich zum Ende des Jahres zugenommen habe?

Es bleibt also ein Überschuss auf der Waage, aber auch der Spaß am Laufen. Gewisse Ziele beim Laufen und Laufveranstaltungen an denen ich teilnehmen möchte.
Meine Highlights im letzten Jahr waren auf jeden Fall mein Finish beim Innsbruck Trail Alpin, der Köln Marathon und der Rößleweg rund um Stuttgart den ich letztes Jahr gleich 3 mal gelaufen bin.

Das mit dem Laufspaß habe ich am 1.1. dann auch gleich mal wieder mir selbst unter Beweis gestellt und bin auf dem Waiblinger Radrundweg entspannt und ohne jeden Stress und Zeitvorgabe die 37,5 km gelaufen. Dabei hatte ich nette Begleitung und gleich einiges über geplante Läufe für dieses und zukünftige Jahre gelernt was ich in meinem Bestreben nur noch verstärkt hat.

 

Den Saisonauftakt wird im März zum wiederholten Male der Neckarufer Marathon in Stuttgart bilden. Nicht um eine  Top-Zeit zu laufen, auch wenn die Strecke das hergeben würde, sondern einfach für einen entspannten langen Lauf.
Denn mein Frühjahrshighlight folgt dann einen Monat später: L'intégrale. Ein zweitätiger Lauf in den Nordvogesen. Samstags über 74 km (für mich die längste bisher gelaufende Strecke) und 2.500 Höhenmeter und Sonntags dann einen Marathon mit 1.500 Höhenmeter. Ziel: Freude haben und das Ziel erleben!
Und sollte ich dass dann soweit überstanden haben und noch Lust auf die ein oder anderen Herausforderung im laufenden Jahr haben wird sich sicherlich etwas finden was mich reizt.

Bis dahin:
Spaß steht im Vordergrund

Markus