Dienstag, 19. Januar 2016

Rößleweg - die Dritte

Hallo,

nachdem ich mich bereits hier und hier am Rößleweg versucht habe und jeweils nach knapp 40 Kilometer aussteigen musste wollte ich es dieses mal wissen. Also zumindest die restliche Strecke kennen lernen. Und so stand ich am Samstag Nachmittag unweit meiner bisherigen Ausstiege und lief los. Zwar kannte ich die Gegend, aber die Wege die ich nun laufen sollte waren mir vollkommen neu. Aber umso schöner. Anstatt am Neckar entlang zu laufen sollte es durch die Weinberge gehen und kurz Wohngebiete gequert werden. Auch wenn das nicht ganz ohne verlaufen von sich ging war ich dann doch nach 14 Kilometern an dem sonst üblichen Startpunkt. Allerdings auch schon ziemlich geschafft. Das Laufen auf Schnee und etwas Eis, die harten Einheiten die Tage zuvor und das spielen mit meinem Kleinen raubten wohl doch mehr Kraft als angenommen. Aber immerhin kannte ich nun den Weg. Dieser führte von nun an fast ausschließlich durch Wälder. Echt schön wieviel Grün es in und um Stuttgart so gibt!


Nach einigen Kilometern mehr querte ich einen Bach. Eher ein Rinnsal. Aber doch der Grund für den Talkessel in Stuttgart. Der Nesenbach. An diesem liegt Stuttgart und nicht wie von vielen angenommen am Neckar. Zwar verläuft er  heute größtenteils unterirdisch doch an dieser Stelle wurde er renaturiert und plätschert genüsslich vor sich hin.





Nach einer kleinen Pause ging es dann auch weiter. Die Höhenmeter in Richtung Birkenkopf sollten gesammelt werden. Und mit jedem Kilometer wurde mein Gang schwerer und meine Beine schwächer. So ließ ich den finalen Anstieg heute auch aus und entschloss mich in Richtung öffentliche Nahverkerhsmittel zu laufen. Als ich jedoch die 2 Kilometer hinab lief ging es eben auch wieder, allerdings kam dann auch gerade eine U-Bahn und die Verlockung war nach 35 Kilometern in der Kälte zu groß. 
Sicherlich hätte ich noch ein paar Kilometer an diesem Tag zulegen können, vor allem die hinab, aber die gesamte Runde hätte ich auch heute nicht geschafft. Aber immerhin kenne ich nun die gesamte Strecke und freue mich schon die auf einmal zu durchlaufen!

34,6 km - 750 HM - 5:25 min/km - - Ø HF - 3 °C - 2885 kcal

Bis dahin:
Wer läuft mit?

Markus




Freitag, 15. Januar 2016

Es war einmal

Hallo,

es waren einmal ein neues Paar Saucony Kinvara 6 - Schuhe.  Gekauft, lieben gelernt und eingelaufen im Mai und Juni letzen Jahres. Leichte, schnelle und knallige Flitzer. Eben nach meinem Geschmack.
Über 40 Läufe und 532 Kilometer haben mich die Schuhe seitdem getragen. Und nun keinen Schritt mehr weiter.
Denn leider hat sich das Mesh-Material an den Zehen langsam aber sicher aufgelöst. Erst kleine Löcher, und dann immer weite rund mehr. Und wenn ich die noch ein paar Mal laufe sind da große Löcher und der Zeh schaut raus.


Und das obwohl die Sohle noch vergleichsweise wenig abgenutzt ist. Und auch die Dämpfung noch einwandfrei funktioniert. 

Weil ich mich so darüber geärgert habe wurde umgehend Saucony kontaktiert. Auch diese waren der Meinung das dies nicht passieren darf konnten mir jedoch da ich den Schuh nicht direkt gekauft habe. 

Also RunnersPoint kontaktiert. Dort erstmal eine Absage erhalten. Gewährleistung ist erloschen  - keine Rücknahme / Erstattung möglich. So nicht. Also nochmals geschrieben, die Antwort von Saucony mit geliefert und auch mal über Facebook entsprechend kontaktiert.
Und siehe da, eine positive Antwort trudelt ins Postfach ein. Der Schuh wird auf Kulanz zurück genommen. Also Abschiedslauf mit Ihnen gemacht, verpackt und bye bye Schuhe.

Trotz allem habe ich gleich geschaut ob es den Schuh zu einem ansprechenden Preis irgendwo gibt. Leider nein. Aber ein paar Schuhe habe ich noch zu hause. Zum Laufen komme ich also trotzdem. Auch wenn es erstmal kein Kinvara mehr sein wird. Den mein Knivara 3 wird geschont. Der ist auch nicht mehr der jüngst und wird nur für sehr schnelle Einheiten rausgesucht. Einfach mein Traumschuh, aber leider nicht mehr erhältlich in meiner Größe.
Solange werden eben andere Schuhe meine Füße durch die Gegend führen und ein wenig langsamer unterwegs sein. Aber die Sekunden pro Kilometer sind meistens doch eh ganz egal :-)

Bis dahin:
Ähnliche Erfahrungen mit euren Schuhen?

Markus


Dienstag, 12. Januar 2016

Sinnvolles Gadget

Hallo,

vor einigen Wochen habe ich, wie einige andere auch, vom Hersteller den Formbelt erhalten. Dabei handelt es sich um einen enganliegenden etwas breiteren Schlauch den man auf Höhe der Hüfte trägt und dabei 3 Öffnungen hat in denen man Dinge verstauen kann.
In diese Öffnungen passt Allerlei hinein: Schlüssel, Handy, Geld, Taschentücher, mp3-Player oder was auch immer du gerne mit nimmst zu deinen Touren.
Der Vorteil dieses Gadget ist das es sehr eng am Körper anliegt. Dadurch wackelt auch nix. Also anders wie wenn man einen Schlüssel in der Jackentasche hätte. Und auch überhaupt nicht unangenehm. Dafür stehen dann auch fünf verschiedene Größen, je nach Gürtelgröße, zur Verfügung. Und neben meinem schwarzen gibt es diesen Gürtel auch noch in 4 weiteren Farben. Falls es bunter magst.

Quelle: formbelt.com



Ich selbst habe zwar selten viel beim Laufen dabei und wenn dann gerade im Winter die Alternative mit Jackentaschen, aber gerade wenn es wieder wärmer wird, man nur noch im Shirt unterwegs ist und Taschen rar gesät sind ein absolut sinnvolles Gadget.

Bis dahin:
Was habt ihr beim Laufen dabei? Und wie?

Markus

Freitag, 8. Januar 2016

2016 - Packen wir es an

Hallo,

die ersten Tage des Jahres sind vergangen. Und bisher lief es auch echt gut. Bis auf gestern war ich jeden Tag laufen, habe bereits 83 Kilometer in den Beinen und bereit für neues und mehr.

Doch was soll das dieses Jahr denn sein? Wie lässt sich gigantisches und echt geiles Projekt von 2015, der Gozo 55k Ultra Trail, noch toppen? Und ist das überhaupt notwendig? Eher nicht. Und auch nicht wahrscheinlich dieses Jahr. Denn ...

... im privaten Bereich steht einiges an. Zuerst einmal sind wir, bessere Hälfte und ich, aber März Häuslebesitzer und zum Anderen erwarten wir im April nochmals Nachwuchs.
Bei beiden "Projekten" heißt es sportlich kürzertreten. Auf der einen Seite ist am Haus einiges zu renovieren und modernisieren. Da wird viel Schweiß, Zeit und Kraft rein gesteckt, die mir sicherlich für Sport fehlen wird.
Und zum Anderen werde ich dann natürlich nach der Geburt für meine Familie da sein und soweit es neben Renovieren geht unterstützen. Also noch etwas weniger Zeit.
Ob meine Laufschuhe in dieser Zeit Staub ansetzen weiß ich noch nicht, ich hoffe es nicht :-)

Aber bis Mitte März kann ich ja erstmal noch laufen, Spaß haben, mich auspowern und vielleicht auch an meine Grenzen gehen. Und was liegt da näher als ein Ultra?
Deswegen habe ich mich mal für Rodgau Ende des Monats angemeldet. Starten werde ich allerdings nur wenn ich bis dahin noch zwei lange Läufe unterbringe. Wäre sonst unverantwortlich nach der Krankheit Ende 2015. Bisher sieht es jedoch ganz gut dafür aus.

Der Frühjahr wird dann wohl ohne Läufe an mir vorbei ziehen. Wenn sich jedoch eine Chance bietet werde ich sicherlich nie nein sagen.

Bis ich dann wieder zum vernünftigen Trainieren komme wird es Mai sein. Vielleicht auch später.
Ein Traum der in meinem Hinterkopf schlummert ist die Zugspitz Trailrun Challenge. Freitags ein kurzer Lauf, Samstags einen Marathon mit Ziel auf der Zugspitze und Sonntags noch ein Halbmarathon mit über 1000 Höhenmeter. Sollte ich also bis dahin wieder fit genug dafür sein stehe ich am Start.

Spätestens im Herbst will ich aber wieder Marathon laufen. Und zwar beim 2. Remstal Marathon. Diesmal in die gegengesetzte Richtung wie 2014. Also tendenziell bergab. Als Lauf fast vor der Haustüre lasse ich mir das nicht entgehen.

Und zum Jahresabschluss werde ich dann wieder wie gewohnt beim Silvesterlauf in Bietigheim starten. Einfach ein rundum gelungener Jahresabschluss.

Ich möchte hier auf keinen Fall ausschließen, dass es zu weiteren, dann aber eher kurzen Läufen kommen wird, aber so viel wie die letzten Jahre wird es dann wahrscheinlich nicht. Aber sage niemals nie und genieße dein Leben ;-)


Bis dahin:
Euer Highlight für 2016?

Markus

Montag, 4. Januar 2016

Mein 2015

Hallo,

als kleiner Zahlenfreak musste ich auch mal meine zurück gelegten Kilometer für 2015 aufbereiten:


Auf den ersten Blick ein ganz guter Anblick. Wenn ich mir nicht andere Ziele gesteckt hätte. Gelaufen bin ich 2879,25 Kilometer in 2015. Echt ganz gut, aber eben nicht die 3000 Kilometer die als Ziel gesetzt waren. Naja, nach ein paar Krankheiten ab dem Herbst war einfach nicht mehr mehr drin. Aber so spielt das Leben eben manchmal. Neben Höhenflügen gibt es auch Rückschläge. Sonst wird es langweilig und einseitig. Ich weiß in der Zwischenzeit damit umzugehen und diese zu akzeptieren.
Gesteigert habe ich jedoch meine Pace. Zwar nur minimal, aber das es überhaupt so weit kam ist für mich verblüffend. Denn ich kam mir dann doch teilweise ziemlich entspannt vor. 
Was ich aber auf jeden Fall gerne steigern würde dieses Jahr sind die Höhenmeter. Wirklich viele sind die 30000 nicht. Aber ein guter Anfang. 



Auf das Jahr aufgeteilt sieht man dann das nach einem zähen Winter ich in Richtung Hamburg Marathon und dann meinem absoluten Highlight - dem der Umrund Gozo zu Fuß - es aufwärts ging. Die Form kam also eher durch die längen Wettkämpfe. Aber es waren soweiso sehr entspannte Wettkämpfe dieses Jahr. Kein Rennen nach Bestzeiten, kein Erreichen bestimmter Marken, sondern immer mehr Genuss. 
Der Frühsommer und Sommer verlief dann gigantisch. Neben dem vielen Laufen kamen dann auch noch Touren mit dem neuen Rad dazu. Immerhin über 1000 Kilometer bin ich auch damit gefahren.
Die Form wollte ich gerne in den Winter retten bis es mich eben im Oktober ziemlich erwischt hat und ich 2 Wochen fast gar nichts machen konnte. Somit kein Ultra im Bottwartal und auch erstmal keine schnellen Zeiten mehr. Dachte ich. Bis zur Bestzeit über 10 Kilometer im November. Wie aus dem nichts, und daher umso schöner.
Durch den frühlingshaften Dezember habe ich dann auch nochmals Kraft und Lust schöpfen dürfen um dann über Weihnachten nochmals krank zu werden. Ansonsten wären hier sicherlich auch mal die 300 Kilometer in einem Monat drin gewesen. Aber so habe ich schon Ziele für das neue Jahr.
Welche das dann genau sind und wie es weiter gehen wird, und wieso vielleicht auch nicht mehr so viel, weit, schnell dann in meiner Jahresplanung für 2016.

Bis dahin:
Euer Highlight in 2015?

Markus

Freitag, 1. Januar 2016

Jahresabschluss 2015

Hallo,

alle Jahre wieder ...

laufe ich an Silvester in Bietigheim bei einem der größten Silvesterläufe Deutschlands die 11,1 stimmungsvollen Kilometer. So auch Ende 2015. Wie schon 2012, 2013 und 2014. Und spätestens bei der 4. Teilnahme ist es für mich Tradition und ich weiß schon jetzt wie ich das Jahr ausklingen lasse. Bei dem dann 36. Bietigheimer Silvesterlauf.

Nur bitte etwas entspammter wie 2015: Zuerst zu spät losgefahren, dann kaum einen Parkplatz gefunden, durch den Regen ein Gedränge in der Halle und bis ich meine Startnummer befestigt hatte waren es noch 15 Minuten bis zum Start. Schnell Tasche abgeben, einen Baum gießen und ab in den Startblock. Warmlaufen oder so war nicht mehr drin. Immerhin hatte ich noch eine Jacke an die ich erst kurz vor dem Start auszog und fröstelte nicht.

Ohne Countdown ging es dann Punkt 14 Uhr los. Wie immer rannten alle wie verrückt los. Vor allem die hinter mir. Während die vor mir es eher langsamer angehen ließen. Chaos vorprogrammiert. 
Und dazu noch kalte und harte Oberschenkel und Waden. Trotzdem auf die Zähne gebissen und mit unter 4 min/km gestartet. Und dann einfach an einen schnellen Läufer drangehängt und mich erstmal ziehen lassen. Bis in die Innenstadt. Dort standen die Leute wieder mind. in 3er Reihen und machten einen Trubel. Wahnsinn! Da lief es wieder richtig rund und flüssig.

Erster Durchlauf durchs Ziel und auf geht's in die zweite und größere Runde. Wieder mit zähen Anstiegen und ab Kilometer 7 auch mit deutlich nachlassender Kraft. Da ich über die Weihnachtstage auf flach lag und mich mit einer Erkältung, Nebenhöhlenentzündung und Fiber rumkämpfte und an laufen nicht zu denken war auch kein Wunder. So musste ich auch einige Läufer ziehen lassen. 
Dann ging es jedoch nochmals in die Innenstadt. Nochmals hochlaufen, Kurve und wieder hinunter. Immer noch geile Stimmung und die Zeit passte auch. Also auslaufen und mit abklatschen der Kinderhände ins Ziel. Mit 43:20 min zwar die bisher langsamste Zeit auf dieser Strecke, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Gerade nach einer Krankheit. 



11,1 km - 100 HM - 3:57 min/km - - Ø HF - 3 °C - 1062 kcal

Bis dahin:
Ein gesundes und sportliches Jahr 2016!

Markus