Donnerstag, 24. Dezember 2015

Die Suche nach dem Christkind

 Hallo,

während sich der heilige Abend nährt und die letzten Weihnachtsvorbereitungen getroffen werden baten die Baur-Brüder, immerhin 5. des diesjährigen Transalpin Run, zum Laufen der besonderen Art. Es sollten 25 Kilometer durch die heimischen Trials gelaufen werden, immer auf der Suche nach dem Christkind. Den irgendwo muss es sich ja am 23. Dezember bereits im Landeanflug befinden. Und so trafen sich acht unerschütterliche Läufer bei überhaupt nicht winterlichen Verhältnissen auf einem Waldparkplatz bei Aalen um einige gemeinsame Kilometer und die Trailschuhe zu nehmen.

Bei den letzten Tageslichtern ging es los hoch auf den ersten Berg und schon da war klar, das wird ein Spaß heute. Fast nur Wege, die kaum noch also solche zu erkennen waren und für ortsunkundige ein Labyrinth wären. Also genau das richtige.
Und so ergaben sich bei entspannter Geschwindigkeit und mehren Pausen schöne Gespräche und die Nacht kam heran über uns. Also Stirnlampen an und weiter den richtigen Weg suchen. Immer tiefer hinein in die Wälder, selten mal über eine Forst- oder Landstraße. Gigantische Trails eben.


 





Nach knapp 25 Kilometer waren wir dann auch zurück am Parkplatz, allerdings ohne das Christkind erwischt zu haben. Nur ein Feuersalamander lief uns über den Weg. Aber wer weiß?!?
Nach dem Auftanken der Energiereserven hieß es dann nach Hause fahren und selbst dem Weihnachtstrubel hinzugeben.

In diesem Sinne wünsche ich allen frohe, ruhige und besinnliche Weihnachten und ein paar schöne Tage im Kreise euer Liebsten!

Bis dahin:
Vielleicht findest du ja das Christkind

Markus







Sonntag, 20. Dezember 2015

30 Kilometer - check!

Hallo,

zack, letzte Woche noch davon geträumt. Jetzt schon erfüllt. Die 30 Kilometer geknackt. Endlich mal wieder. Bei einem durchgehenden Lauf zum ersten Mal seit Mitte August. Wahnsinn wie die Zeit verfliegt. Und sogar auf der gleichen Runde wie damals. Nur anders herum.


Und schneller. Zwar nicht viel, aber schneller. Knapp über 3 Stunden bin ich zwar auf dieser Strecke geblieben, aber 2 Minuten verbessern sind drin. Aber nicht mehr dieses Jahr. Erstmal regenerieren. 37 Kilometer sind für mich eben doch nicht Alltagsgeschäft. Aber sehr schön war es.
Bei mehr als frühlingshaften Temperaturen und Bedingungen zur frühen Mittagszeit losgelaufen und mächtig ins Schwitzen gekommen. Von den guten 400 Höhenmetern waren bei dieser Laufrichtung immerhin nach 1 /3 der Strecke über die Hälfte schon erledigt und danach konnte ich etwas ins Rollen kommen.
Wobei ich bei der Halbzeit echt dachte ich kann nicht mehr. Wie die zweite Hälfte die Kilometer verflogen weiß ich nicht mehr. Wichtig ist nur dass ich sie genossen habe und mich gut dabei fühlte.
Und so fühle ich mich auch heute. Zwar etwas müde, die Muskeln etwas schwer, aber fit genug um die Beine gleich in der Mittagssonne bei angenehmen 13°C und im T-Shirt auslaufen zu können.

37,1 km - 432 HM - 4:53 min/km - - Ø HF - 12 °C - 3619 kcal

Bis dahin:
Einen sonnigen 4. Advent

Markus

Montag, 14. Dezember 2015

Endlich mal wieder länger

Hallo,

bei schönsten Frühlingswetter machte ich mich am gestrigen 3. Advent auf mal wieder einige Kilometer mehr unter die Beine zu nehmen. Ein Lauf endlich mal wieder über mehr als 20 Kilometer sollte es werden. Der letzte war immerhin schon 5 Wochen her. Eine Ewigkeit. Für mich.
So zog ich zur Mittagszeit los und rechtzeitig ließ sich die Sonne blicken und erfreute mich bei einem Weg entlang des Neckars. Zwar waren Unmengen an Radfahrern unterwegs die wohl das letzte Mal das schöne Wetter genießen wollten, aber davon ließ ich mich nicht stören. Eher anstacheln um nicht zu schnell überholt zu werden. Auf gut deutsch: Ich bin zu schnell los gelaufen.


Während ich auf der einen Neckarseite lief konnte ich auf der gegenüberliegenden Seite die Steilhänge der Weinberge beobachten. Aus Erzählungen wusste ich, dass es dort oben einen schönen Weg geben sollte. Dieser sollte mein Rückweg werden. Und nach 12 Kilometer hatte ich dann auch Die Brücke und den Wendepunkt erreicht und lief zurück. Erstmal die Möglichkeit suchen um dort hochzulaufen.



 Doch als das dann gemeistert wurde hatte ich einen wunderschönen Ausblick über das vor mir liegende Neckartal. Die Strapazen hatten sich wirklich gelohnt.
Auch wenn meine Oberschenkel ganz klar sagten: "Mach sowas nicht nochmals". Die Kondition meinte es zwar gut mit mir, aber die Kraft fehlte.


Schon ziemlich ausgelaugt lief ich dann noch ein wenig am Neckar entlang bevor der finale Anstieg nach Hause anstand. Platt wie ich war war ich richtig froh oben angekommen zu sein und die letzten 3 Kilometer flach auslaufen zu können. Die 20 Kilometer waren deutlich gefallen und ich dann richtig froh über eine frische Dusche und gutes Essen.

24,24 km - 312 HM - 4:41 min/km - - Ø HF - 9 °C - 2043 kcal

Bis dahin:
Langsam wieder in Richtung 30 km steigern

Markus

Sonntag, 6. Dezember 2015

2. Frühling im Dezember

Hallo,

nicht nur das Wetter spielt aktuell verrückt - 12°C und strahlenden blauer Himmel am Nikolaustag. Und mit dem Wetter die Natur: Blühende Blumen, Knospen an Obstbäumen und ein Duft wie im Frühling.
Auch meine Form ist genauso verrückt gerade eben. Lief es in der 2. Novemberhälfte nach meiner neuen Bestzeit über 10 Kilometer doch eher schleppend und zäh, so bin ich nun wieder im Aufwind. Und wie!
72 Kilometer diese Woche. An 4 Lauftagen. Mensch, wäre ich kosequent gewesen hätte ich zum ersten Mal die 100km / Woche knacken können. Aber was soll's. Denn die Kilometer laufen einfach so von alleine. Selten mal einer über 5 min/km und im Durchschnitt wieder in Richtung 4:30 min/km. Bin selbst überrascht, aber auch voller Endorphine.
Den Vogel hat der Lauf heute über den Mittag abgeschossen. 19 Kilometer, 200 Höhenmeter, 4:15 min/km am Ende. Davon sogar die ersten 12 in 4:10 min/km. Und es fiel fast nicht schwer. Im Gegenteil. Teilweise musste ich fast ein wenig bremsen. Aber nur ein wenig. Denn wenn es läuft, dann läuft's. 
Und im Anschluss hatte ich mir ein Sonnenbad eindeutig verdient:

Nur nicht zu lange, einen Sonnenbrand im Dezember kann ich dann doch nicht erklären. Wobei, die Form auch nicht. 

Die nächsten Tage heißt es, aufgrund von Geschäftsreisen, wieder etwas kürzer treten, bevor ich endlich mal wieder in Richtung 30 Kilometer laufen will. Schon ewig nimmer gemacht. Und wird wieder Zeit. Aber nicht in diesem Tempo. Denn vernünftig bleibe ich schon noch. Zumindest ein wenig :-)

Bis dahin:
Einen schönen Nikolaus und 2. Advent. Oder ist das schon Ostern?

Markus

Dienstag, 24. November 2015

Gedankenversunken durch die Nacht

Hallo,

Probleme kommen - Probleme gehen.
Winter ist da - Zeit für wärmende Kleidung.
Musik kommt in mein Kopf - und ist doch gleich wieder vergessen.
Der Laufwind umweht meine nackigen Beine - und kühlt mich doch nicht aus.
Gedanken sind da - aber zu schnell vergessen.
Stirnlampe an - Stirnlampe aus.
Entscheidungen können gefällt werden - wüßte ich sie nur noch.
Hügel hoch - Hügel runter.
Tempo spielt keine Rolle - es ist das Gefühl das zählt.

So lief ich gestern Abend bei (fast) Vollmond meine Stunde, dachte an vieles und doch wieder nichts, summte Lieder, die mir sonst peinlich wären und genoss es einfach die 13 Kilometer laufen zu dürfen. Ganz ohne Stress und geleitet vom Mond und einer inneren Zufriedenheit.

http://media9.news.ch/news/680/270119-vollmond.jpg

Bis dahin:
Entspannte Läufe wünsche ich

Markus

Montag, 16. November 2015

Überraschend zum Erfolg

Hallo,

nach überstanden anstrengenden Wochen ohne Training oder mit fast zu viel Training wurde ich auf der Arbeit überredet doch spontan bei einem 10 Kilometer Lauf in Schwaikheim teilzunehmen. Und da es schon Mitte November ist bietet sich der Name "Saisonabschlusslauf" gerade zu an. Immerhin schon zum 35. Mal ging der dieses Mal über die Runde, aber zum ersten Mal wurde in die entgegen gesetzte Richtung gelaufen. Also für jeden eine neue Bestzeit auf dem Kurs.

Es handelt sich um einen zwei Runden Kurs mit jeweils rund 45 Höhenmeter. Diese waren dieses Mal fast ausschließlich auf dem ersten, bzw. 6. Kilometer zurück zu legen. Und kurz vor der Zielgerade, bzw. Wendepunkt. 

Da es nur eine Bruttozeitmessung hat wollte ich ziemlich weit vorne stehen, doch als ich bei frischen und windigen Temperaturen am Start ankam hatte es nur noch Platz in der 5. Reihe. Dann eben durchkämpfen und überholen. Und das tat ich auch direkt nach dem Startschuss. Erstmal Vollsprint und dann an der Steigung, die ich durch viele Trainingsläufe kannte, das Tempo hochhalten. Und schon hatte ich Platz zum Laufen. Auf einer Wendepunktstrecke konnte ich dann zählen dass ich unten den Top 30 war. Allerdings hatte ich da Sorgen, ob meine Kraft bei diesem hohen Tempo bis zum Ende ausreicht. 
Ich war der Meinung, dass ich heute mit einer Zeit um die 42 Minuten froh sein müsste, doch die Wende und 5 Kilometer Marke durchlief ich nach 19 Minuten. 
Aber jetzt kam die 2. Steigung. Es es lief deutlich schwerer, aber es lief noch. Und gerechnet habe ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht.
Erst als ich Kilometer 8 bei 31 Minuten durchlief und festgestellt habe, dass ich mit einem 3:40 min/km Schnitt eine neue Bestzeit auf 10 Kilometer aufstellen könnte ließ ich es laufen. Zu gute kam mir, dass es abfallend war und ich 2 Läufer in 30 und 50 Meter Entfernung vor mir hatte. An die saugte ich mich nun heran und überlief sie. Immer mit Vollgas.
Dann ab auf die Zielgerade, Augen zu, auf die Zähne beißen und ab ins Ziel. 38:18 min stehen da auf der Uhr. Und damit die Bestzeit um 5 Sekunden verbessert. Yeah!




Nach ein paar Schlücken warmer Tee ging es dann auch schon wieder besser und ich stellte fest, dass ich als 22. und 4. der AK ins Ziel lief. Immerhin konnte ich einige in der 2. Runde überholen, auch wenn diese doch etwas langsamer war als die erste.

Nachdem ich mir dann auch noch eine Jacke übergezogen habe lief ich dann die 4 Kilometer nach Hause und war einfach nur glücklich.

Bis dahin:
Überraschende Bestzeit!

Markus




Samstag, 7. November 2015

Belastungs-EKG

Hallo,

nach einem Monat voller Krankheiten, abgesagter Läufen und einem großen Tief kam mir der Termin gestern wie gerufen. Es sollte zur sportmedizinischen Untersuchung gehen. Schön mit Belastungs-EKG. Da war ich dann echt mal gespannt drauf. 

Doch bevor es auf's Laufband gehen sollte erstmal ein Fragebogen zur gesundheitlichen Vergangenheit ausfüllen, dann wiegen, Größe messen und zum 1. Mal den Blutdruck ermitteln.

Nächster Termin bei der Ärztin: Ausführliches Gespräch und Abhören und -fühlen aller möglichen und für mich bisher ach unmöglichen Stellen und Funktionen. Aber alles mit Zufriedenheit. Hier wurde dann auch das 2. und 3. Mal der Blutdruck gemessen. Veränderungen gab es keine. 

Nun ein Ruhe-EKG. Im Liegen. So konnte es weiter gehen. Ruhepuls 48. Passt. Herzfunktion passt. Also, endlich aufs Laufband. 

Die 1. Stufe sollte gleich mal übersprungen werden war die Ansage. Trotzdem wollte ich gerne mal wissen was die 1. Stufe denn wäre. Es wären 1,5 km/h mit 10 % Steigung. Ok, gerne überspringen.
2. und alle weiteren Stufen: Jeweils etwa 1,3 km/h nach oben und 2 % Steigung dazu. 
Ich durfte also bei 2,7 km/h starten. Immerhin ging's nach oben. Auch die 3. Stufe war noch zum Gehen geeignet. 
Doof wurde die 4. Stufe, hier war's eine Mischung aus schnellen Walken und langsamen Joggen. Wobei ich mich dann bei 5,3 km/h für das Joggen entschieden habe. Schließlich ging es auch schon 16 % nach oben. 
Doch eine Belastung stellte sich erst danach ein. Ich fing an mit Schwitzen. Und verfluchte zum ersten Mal dieses Laufband. Kein Wind, keine frische Luft und nur stupide gegen ein Rollo laufen. Und das übrigens 3 Minuten pro Stufe. Aber noch wird nicht aufgeben. 
Also nächste Stufe. Rund 8 km/h (entspricht 7:30 min/km) und 20 % Steigung. Die Pace eigentlich nichts schlimmes für mich, aber die Steigung wurde langsam richtig anstrengend. Hier merkte ich dann, wie auch in den hügeligen Läufen unter der Woche, wie sehr mir die Kraft noch fehlte. Entsprechend beendete ich die Belastung lieber. Immerhin mit einem maximalen Puls von 182 bpm. So hoch hatte ich ihn sonst im Training noch nie bekommen. 

Und was folgt im Anschluss? Genau: Blutdruckmessen die 4.
Und dann 5 Minuten Auslaufen, oder besser Gehen. Nur um dann die 5. und letzte Prozedur des Blutdruckmessens zu Überstehen.
Achja, bei allen Fünfen kam das Gleiche und Gute bei raus :-)



Abschließend noch ein Gespräch mit der Ärztin und ich wurde als Voll-Sporttauglich entlassen. Genau das was ich hören wollte. Und genau das richtige nachdem es mich doch heftiger erwischt hatte. 

Zwei Dinge habe ich gelernt:
1. Eine sinnvolle Untersuchung, die man von Zeit zu Zeit wiederholen sollte, Gerade auch als Anfänger oder vor einer größeren Belastung
2. Ich liebe das Laufen draußen. Wie konnte ich nur jemals auf einem Laufband laufen gehen? Ich verzichte in Zukunft gerne darauf.

Bis dahin:
Auch schon durchchecken lassen?

Markus

Mittwoch, 4. November 2015

Durchstarten

Hallo,

ja, ich lebe noch. Und ja ich laufe auch noch. Wenn auch nur eingebremst und erst seit kurzem. Den wie das so ist. Wenn man durch Magen-Darm geschwächt ist und dann eine Erkältung bekommt bleibt es nicht bei einer Erkältung. Nach Nebelhöhlenentzündung und Bronchitis huste ich nun nur noch unregelmäßig, aber irgendwie erträglich, herum und fange langsam wieder an zu laufen.
Erst langsam letzte Woche. Und gespickt mit Herbstspaziergängen. Leider alles im vollkommen Nebel. Und seit dieser Woche wieder regelmäßig und vor allem fordernder.
Wie das dann aussieht? Rauf und runter, hin und her, schnell hoch, langsam runter, und vor allem auch mal stehen bleiben, durchatmen und wieder zu Kräften kommen. Etwas was ich überhaupt nicht gewohnt bin. Nein, meine Form ist nicht vollkommen verschwunden, aber mir fehlt die Kraft für anstrengende Einheiten. Und wie hole ich mir die wieder? Genau, durch anstrengende Läufe. Meine Logik. Muss nicht schlüssig sein.
Auf jeden Fall war ich aber froh als heute der Nebel nach Wochen der Trostlosigkeit und des Graus wie weggeblasen war und ich bei strahlendem Wetter meine Runde drehen durfte. Bereits die 3. diese Woche. Wieder hoch und runter. Den Stuttgarter Fernsehturm immer in Sichtweite und die Sonne im Gesicht. So soll das sein. 


So langsam kommt die Kraft auch zurück. Natürlich auch dank der Lust die ich aufs Laufen habe. Gestern Abend konnte mich nicht einmal der dunkel Wald und Nebel mit Sichtweite von unter 10 Meter einbremsen. Kennt ihr das wenn ihr den Weg eigentlich kennt, aber dann doch die Kreuzung verpasst weil ihr sie nicht seht? Gestern eine sehr neue und etwas gruselige Erfahrung für mich. Immerhin habe ich wieder zurück gefunden.

Und nach 3 Tagen laufen, 3 Läufen, knapp 37 Kilometer, 700 Höhenmeter und einer Pace von unter 5 min/km denke ich mir morgen einen Ruhetag verdient zu haben. Meine Oberschenkel freuen sich. Den Freitag muss ich fit sein. Mehr dazu am Wochenende.

Bis dahin:
Einen goldenen Herbst!

Markus


Sonntag, 18. Oktober 2015

Eigentlich

Hallo,

nicht schon wieder so ein "Eigentlich"-Eintrag. Aber dieses Mal geht es nicht anders.
Den geplant hatte ich heute im Rahmen des Bottwartal-Marathons beim MZ-Urmensch Ultra über 50 Kilometer, 800 Höhenmeter und vielen Wald- und Wiesenwegen teilzunehmen. Und angemeldet war ich seit einem halben Jahr auch schon.

Wenn nicht der Mittwoch gekommen wäre wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gerade auf den letzten Kilometern durch die herbstliche Weinregion. Aber an diesem Mittwoch hat mich die heftigste Magen-Darm-Grippe niedergestreckt die ich je hatte. Und ich hatte leider schon einige. Also lag ich flach. Essenszufuhr? Null. Trinken? Unmöglich! Arzttermin? Erst Donnerstag.
Kurzfassung: Freitag kurz Hoffnung geschöpft doch laufen zu können und mehr oder weniger unvernünftig eine kurze Trainingsrunde eingelegt. Aber fix und fertig daheim angekommen. Leider.
Und nachdem ich mich gestern trotz weiterhin vollkommener Appetitlosigkeit nur von Kuchen ernährt habe war klar das Laufen heute auf dieser Strecke flach fällt. Leider.

Den eigentlich wäre das eine Traumstrecke durch die herbstliche Region gewesen. Leuchtende Weinberge, bunte Wälder, nasser Untergrund und durchaus anspruchsvolle Strecke. Ich wäre so gerne mitgelaufen.

Doch so blieb mir nichts anderes übrig wie heute morgen es alleine mit dem Wald aufzunehmen. 10 Kilometer gingen dann immerhin schon wieder. Aber dann keinen Schritt mehr. Mein Rücken und Oberschenkel haben deutlich rebelliert. Jetzt heißt es erstmal wieder langsam machen. Auch oder gerade dann wenn da draußen tollstes und nassen Herbstwetter auf mich wartet.
So bleibt mir nur ein Bild von der Stimmung da draußen:


Bis dahin:
Gute Gesundheit!

Markus

Dienstag, 13. Oktober 2015

Produkttest: Tchibo Laufkollektion Winter 2015 / 2016

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich von Tchibo die Anfrage erhalten ob ich nicht Lust hätte die Laufkollektion für den Winter 2015 / 2016 zu testen bevor diese in den Laden kommt. Katalog angeschaut, schöne neue Laufklamotten gesehen und schon hatte ich angebissen. Nach zwei Wochen in denen ich jetzt fast nur mit diesen Klamotten unterwegs war nun mein Urteil:

Qualität:
Artikel ausgepackt, angefasst, und erstmal nichts festgestellt. Riechen erstmal nicht billig und auch nicht wie manche sehr billigen Teile sehr chemisch. Schon mal gut.
Die Nähte: Scheinen gut verarbeitet zu sein. Auch nach dem Waschen ging nichts auf oder hat sich gelöst.

Design:
Darüber lässt sich wohl streiten. Was die einen sehr gelungen finden geht bei anderen gar nicht. Aber im großen und ganzen nichts ausgefallenes. Außer ein Shirt sind die Teile relativ schlicht gehalten, aber nicht langweilig. Mir gefällt's und das ist für mich das wichtigste.

Preis:
Was für die einen viel ist investieren andere gerne. Ich sehe es so: Ich brauche gute Schuhe, dafür gebe ich gerne Geld aus. Klamotten sollen mich wärmen oder kühlen. Und wenn sie das tun dürfen sie gerne günstiger sein! Wobei günstig relativ ist. Klar, von Preisen wie bei Markenherstellern sind wir teilweise sehr weit entfernt. Aber mal eben die gesamte Kollektion kaufen würde auch den Geldbeutel belasten!

Das mal zu den allgemeinen Punkten die für alle von mir gestesten Produkten gültig sind. Anbei jetzt meine Meinung zu den einzelnen, von mir gestesten Produkten:

Sportshorts:
Relativ weit geschnitten und dadurch kein Reiben an empfindlichen Stellen. Ansonsten eher zu dünn für den Winter und für mich zu weit und zu lang. Außerdem nicht so gut: Keinerlei Tasche, auch nicht um nur einen Schlüssel zu transportieren.

Langarm-Funktionsshirt:
Nicht zu weit oder zu eng geschnitten liegt dieses Shirt wunderbar weich und angenehm auf der Haut und saugt den Schweiß gut auf. Bei frischen Herbsttagen wärmt es zuverlässig und ist auch nicht zu warm. Mir gefällt es.





Windprotection Laufjacke:
Gefällt mir sehr gut. Nicht zu warm, nicht zu kalt und ein wirklich guter Schutz gegen Wind und leichten Regen. Wieviel Regen sie abhält weiß ich allerdings noch nicht. Aber man wird nicht sofort nass bis auf die Haut.
Ansonsten einige reflektierende Elemente, eine Schlaufe für den Daumen und einige Taschen. Diese Jacke werde ich noch gerne tragen.





Thermo Laufshirt:
Ein warmes langärmliges Shirt für kältere Tage. Liegt wunderbar an und fühlt sich gut an. Und wenn es richtig kalt wird ist es auch möglich noch eine Jacke darüber anzuziehen. War nur bisher noch nicht nötig. Die Länge ist so gewählt, dass der Rücken nicht herausschaut und zuverlässig wärmt,
Auch hier einige reflektierende Elemente und eine Tasche am Rücken. 





Thermo Laufjacke:
Gefällt mir optisch am Besten!
Sehr warm, zu warm noch für die jetzigen Außentemperaturen. Aber für nach dem Lauf zum Aufwärmen auch gut geeignet. 
Ob ich die Kapuze mal tragen werde hängt dann wohl wirklich von einem spontanen Regenschauer ab, ansonsten stört die jedoch nicht beim Laufen.
Einige reflektierende Elemente, jede Menge Taschen und einer Einhängung für die Daumen.




Windprotection Handschuhe:
Da kann der Winter kommen. Sehr warm, sehr dick, aber damit auch etwas unflexibel.
Mit den Zeigefingern kann man jeweils das Smartphone bedienen. Ist ja manchen heutzutage auch wichtig.
Auch zum Radfahren gegen kalte Finger gut geeignet und mit den Nopen rutscht man auch nicht ab.





Thermo Funktionsmütze:
Wärmt den Kopf und die Ohren. Also tut was es soll. Und das auch für jetzige Temperaturen mehr als ausreichend.




Thermo Kapuzen Laufshirt:
Laut meiner besseren Hälfte sehr angenehm auf der Haut. Und schön warm. Auch hier praktische Daumeneinhängung und ein schönes Design.




Sport Unterwäsche "Seamless":
Liegt eng, aber nicht zu eng auf der Haut. Sehr figutbetonend, daher auch kein Bild im An-Zustand ;-)
Vor allem das Oberteil des 2-teiligen Sets gefällt mir echt gut. Schön lang, rutscht nicht und wärmt sehr gut.
Das Unterteil sitzt bei mir nicht ganz so gut und verrutscht ab und an.




Sport BH:
Auch hier das Testurteil meiner Frau: Sehr bequem und hält alles was er halten soll. Die breiten Träger liegen gut an und es gibt keine störenden Nähte. Zu empfehlen.



Sport Kopfhörer:
Sollen mit den Bügeln über den Ohren einen guten Halt liefern und dabei noch In-Ear tauglich sein. Bei mir rutscht das ganze beim Laufen vor allem beim linken Ohr ständig raus und wackelt dann hin und her. Für unterschiedliche Ohren werden unterschiedlich große In-Ear- Einsätze mitgeliefert.
Die Musikqualität ist okay und reicht vollkommen. Ich bin jetzt nicht so der Mit-Musik-Läufer, aber für gelegentliche Ausflüge mit Musik ausreichend.
Als kleine Zugabe können die Kabel noch leuchten. Erhöht sicherlich die Sichtbarkeit im Winter, aber bräuchte ich jetzt nicht und muss auch extra per USB aufgeladen werden.




Fazit:
Für geringes Geld kann man tolle Produkte erwarten wenn man nicht einen Markennamen auf dem Produkt braucht. Die Produkte erfüllen ihren Zweck, sie wärmen und fühlen sich gut an.


Bis dahin:
Auch was für euch?

Markus


Die Produkte habe ich von Tchibo zum Testen kostenfrei erhalten. Vielen Dank hierfür. Allerdings hat dies keinen Einfluss auf meinen Test und Meinung gehabt.