Montag, 30. Juni 2014

Was für ein Tag!

Hallo,
Gestern war ein sehr sportlicher und abwechslungsreicher Tag.  Aber der Reihe nach:

05:45h Aufstehen

05:50h Nach einem kleinen Schluck Wasser raus zum Laufen.  Mein Achtelfinale beim WM-Laufspiel steht an. Gemütlich ziehe ich dahin.  Noch ziemlich verschlafen durch die menschenleeren Straßen.  Erst nach 30 Minuten der ersten Menschenkontakt. Und dann auch gleich ein anderer Läufer.
Dann noch einige gut angetrunkene auf dem Heimweg und auch für mich geht's heim. 21,70 Kilometer sind geschafft.

08:00h Erste Dusche und Frühstück

09:30h Auf geht's nach Stuttgart.  Meine bessere Hälfte hat beim Stuttgart Lauf ihren ersten Lauf.  Also Startnummer abholen,  orientieren und die Zieleinläufe der Halbmarathon Läufer anschauen.

11:30h Start des 7km Laufs.  Ich zum ersten Mal nur am Streckenrand.  Bericht dazu kommt noch.  Während den paar Minuten schnell ins Ziel laufen,  Sohnemann füttern und bei über 3000 Läufern die Frau nicht verpassen.

12:45h Vom Zielgelände nach Hause muss doch machbar sein. Also schnell in die Laufklamotten umgezogen und erstaunte Blicke geerntet. Alle anderen haben lieber schnell Ihre Laufklamotten ausgezogen. Und dann wieder ab auf die Piste. Diesmal auch mit Verpflegung. Und die war auch notwendig. Noch nie hatte ich unterwegs solch einen Hunger und Durst. Dabei war es eine ziemliche flache Strecke entlang des Neckars. Teile davon auch auf der original Halbmarathon Strecke vom Vormittag. Nur an den steilen Anstiegen aus dem Neckartal und später auch dem Remstal nach Hause musste ich Walkingpausen einlegen. Das war mir dann doch zuviel. 19,13 Kilometer waren nun mein. Ergibt an diesem Tag schon über 40 Kilometer. Ob das reichen wird gegen Andreas?

14:30h Erneute Dusche und eine große Portion Nudeln. Die besten Nudeln der Welt. Zumindest in diesem Moment. Einfach nur Hunger gehabt. Gleich danach auch noch die kalten Fleischreste vom Grillen am Freitag vernichtet. Hauptsache Energie. 

16:00h Ich werde unruhig. Meine Beine könnten nochmals ein wenig, der Verstand sagt: Wenn das nicht reicht dann soll es eben nicht so sein, meine Frau sagt: Lass es. Und was mache ich? Schnappe mir Frau und Kinderwagen und gehe mit Ihnen 2,98 Kilometer auslaufen. Zwar sehr gemütlich, aber ich habe mich bewegt. Danach bin ich aber wirklich geschafft und lasse es lieber sein. Zeit für die Familie muss auch noch sein.

Den restlichen Tag lasse ich dann gemütlich Ausklingen. Sogar Rotwein gönne ich mir. So schlecht ging es mir garnicht. Da war ich nach manchen hügeligen Halbmarathon schon mehr geschafft. Abends melde ich dann die gelaufenen 43,81 Kilometer an Christian und träume vom Viertelfinale....

... und heute Morgen stehe ich auf und sehe, dass die Ergebnisse bereits online sind. Und was soll ich sagen? Wegen läppischen 710 Metern habe ich gewonnen. WOW!
Aber hey, Andreas hat das wirklich spitze gemacht und ich glaube ich würde mich jetzt schwarzärgern. Also sorry!

Ich bereite mich jetzt auf Samstag dem Viertelfinale vor. Wobei es da nicht so gut laufen kann und wird. An diesem Tag fahren wir in den Urlaub. Oder jemand aus Jachenau da der Abends mit mir eine kleine Runde drehen will? :-) Eine Nullnummer möchte ich nämlich nicht abliefern!

Bis dahin:
3 mal am Tag laufen: Eine Premiere!

Markus

Mittwoch, 25. Juni 2014

Achtelfinale!

Hallo,

beim WM-Laufspiel habe ich mich durch meine Vorrundengruppe gekämpft und am Ende den 2. Platz belegt. Also geht es für mich und damit auch Japan weiter im Achtelfinale. Und zwar gegen Italien und damit Andreas.
Am Sonntag steht dann also dieses Duell an. Leider habe ich aber bemerkt, dass am Sonntag noch was ganz anderes an steht. Der erste Lauf meiner besseren Hälfte. Und ich zum ersten Mal als Zuschauer an der Strecke. Darauf bin ich richtig gespannt. Und gespannt bin ich auch, ob ich es trotzdem schaffe mir neben dem Zuschauen, Anfeuern und Babysitting noch schaffe eine gewisse Strecke laufen zu gehen. Muss mir da mal noch was ausdenken und planen. Ansonsten heißt es eben: Schön wars!

Zusätzlich zu all diesen Neuigkeiten quäle ich mich seit dem schnellen 10er vom Sonntag mit schweren Beinen und schmerzen am rechten Oberschenkel und Knöcheln herum. Auch mein Lauf heute morgen über 11 km war pure Qual. Von der Stadt heim erstmal 4 Kilometer ansteigend und dazu noch schlimmen und gemeinen Gegenwind. Das war schon fast Muskeltraining. Aber Qualität kommt bekanntlich von Qual.
Immerhin bin ich dann die anschließende 4,1 km Runde im Wald in 17:25 min gelaufen. Ganz okay für mich. Dafür waren die 3 Kilometer nach hause dann wieder nicht so lustig. Aber ich bin gut angekommen, wenn auch abgeschafft.

Jetzt wird erstmal regeneriert. Morgen werde ich nicht laufen gehen. Nur ein paar Kilometer Radfahren. Das muss reichen. Aber ganz ohne Bewegung geht es bei mir eben fast nie. Muss es ja auch nicht. Und das ist gut so!

Bis dahin:
Auch ich muss mal langsamer machen

Markus

Sonntag, 22. Juni 2014

Mein Lauf in die Sonne

Hallo,

heute morgen stand er an. Mein spontaner 10er zur Formüberprüfung und der vollen Verausgabung. Und das ist beides gelungen.
Im naheliegenden Nachbarsort sollte ein Lauf über 10 km oder alternativ 5,8 km auf dem Programm stehen. Natürlich reise ich wegen knapp 6 km erst gar nicht an. Als 13 Euro bezahlt und pünktlich um 8 Uhr in der Frühe ging es los. 
Weshalb so früh? Zwei Gründe:
Erstens heißt der Lauf "Lauf in die Sonne" und da macht es später keinen Sinn mehr und zweitens gibt es für das Geld im Ziel noch ein großes Frühstücksbuffet. 

Also los ging es für etwa 140 Teilnehmer:



Allerdings ging es für beide Distanz zeitgleich los. Ich konnte also im ersten Kilometer, der erstmal flach aus dem Ort führte, nicht feststellen wer den meine Konkurrenten sind. Auf Platz 8 liegend kam ich dann an die Weggabelung und ganz schnell war ich 4. Die drei Läufer vor mir auch nur 50 Meter maximal entfernt.
Allerdings sollte es ab jetzt durchaus wellig zur Sache gehen. Bahnlinien und Bundestraßen wurden überquert und das alles immer mit Vollgas. 
Die ersten 3 Kilometer allesamt unter 4 min/km. Dann kam eine gemeine Steigung zurück zu Kilometer eins. Ich konnte zwar "nur" mit 4:02 min/km laufen, schnappte mir dort aber den Drittplatzierten. Allerdings waren die ersten beiden schon ein gutes Stück weggelaufen. Aber immerhin Sichtkontakt hatte ich noch.
Jetzt sollte es auf die zweite Runde gehen. Also auf die der 5,8 km Läufer und Läuferinnen. Und Walker. 
Schon bald wurden die ersten überholt und mein Tempo bleib ziemlich konstant niedrig. Nur mit einem Ausreise auf 4:25 min/km war ich nicht ganz so zufrieden. 
Da der von mit Überholte mein Tempo nicht mehr mithalten konnte hatte ich lange Zeit keinen mehr hinter mir ausgemacht. Und es war dann auf der Strecke durch die Überholmanöver auch etwas unübersichtlich. 
Aber bei Km 8 etwa bemerkte ich wie ein schneller Läufer etwa 100 m hinter mir ist. Gut, dass ich ihn bemerkt habe. Ich zog am letzten Hügel nochmals das Tempo an und dachte nun das ich ihn abgehänkt habe. Falsch gedacht.
Denn als wir wieder im Ort waren habe ich fast ein Schild übersehen und musste etwas abbremsen um die Kurve und Abzweigung noch zu bekommen. Und da war er fast an mir dran.
Also ein 300 m Sprint hinlegen. Diesen Platz gebe ich nicht mehr her. Und so lief ich als Dritter ins Ziel. 

In weiß kommt mein Verfolger


Nur 7 Sekunden vor dem 4. Platzierten. Immerhin. Und mit einem letzten Kilometer in 3:30 min/km.

Im Ziel hieß es dann erstmal kurz setzen und ausruhen. Es war schon am morgen etwas heiß geworden. Aber schon kurz danach ging es ans Frühstücksbuffet. 
Wasser, Kaffee, Tee, Saft, Malzbier, Prosecco, Spiegeleier, div. Wurst & Käse, Brötchen, Gemüse, Obst, gekochte Eier, Müsli, Marmelade, Nutella, Hefezopf, alles meins :-)

Nach diesem ausgiebigen und verdienten Frühstück gab es dann auch eine Siegerehrung. Und ja, es gab einen kleinen Pokal für mich. Yeah!



Meine Gesamtzeit war übrigens handgestoppte 38:43 min bei diesen hügeligen Event.

Bis dahin:
So darf jeder Tag starten

Markus

Mittwoch, 18. Juni 2014

Regentanz - Oder: I'm back

Hallo,

gestern Nachmittag war eigentlich der Plan gemütlich nach dem Einkaufen nach Hause zu laufen während meine Frau den Kleinen sicher im Auto heimbringt. Eigentlich!

Um es kurz zu machen: Es lief! Und wie.
Die ersten 5 Kilometer in unter 20 Minuten. Danach wollte ich etwas langsamer machen und lief Kilometer 6 bis 9 in gemütlichen 4:14 min/km. Total entspannt gestern.
Anschließend noch ein kleiner Endspurt mit zwei schnellen Kilometer in 4 min/km und dann 80 Höhenmeter am letzten Kilometer hinauf mit 4:45 min/km.

Daheim sprudelten die Endorphine nur so aus mir heraus ;-)
Ruhig sitzen und Mund halten war nicht mehr möglich. Aber auch nicht notwendig. Glücklicherweise!

Jetzt sitze ich hier und suche für demnächst einen Lauf heraus bei dem ich meine Form richtig überprüfen kann. Vielleicht finde ich ja schon etwas für's Wochenende.
Scheinbar schlägt mein intensives Training mit kurzen, aber knackigen, Einheiten und dazu einige längeren Läufen pro Woche langsam an.

Es ist wie letztes Jahr. Auch da hatte ich Mitte Juni meine Topform. So gut wie nix zuvor. Sollte sich alles wiederholen?

Gestern hatte ich schon genau dieses Gefühl. Es hat nämlich seit 3 Wochen kaum geregnet bei uns. Nur zwei mal. Und zwar jedes Mal wenn ich genau die Strecke von gestern gelaufen bin. Dabei habe ich dabei gar keinen Regentanz aufgeführt.
Achso, zum Vergleich: Als ich die 12 Kilometer vor 2 Wochen gelaufen bin war ich 53 Minuten unterwegs. Gestern nur 49:19 Minuten.

Heute ist jetzt erstmal Regeneration angesagt und leckeres Grillen bevor es morgen wieder deutlich länger zur Sache geht. Ich freue mich schon darauf!

Bis dahin:
Endorphine sind geil!

Markus

Montag, 16. Juni 2014

Salamon Speedcross 3 - Der Schuh für Trails

Hallo,

in den nächsten Wochen stehen bei mir bekannter massen einige Trailläufe an. Dafür brauche ich noch das entsprechende Equipment an den Füßen. In diesem Zuge hatte ich das Glück und durfte im Rahmen einer Kooperation mit Runners Point den Salamon Speedcross 3 testen. Dies habe ich in den letzten Wochen auch ausgiebig gemacht.

Als das Päckchen kam gings erstmal ans Auspacken, Anfassen, Stauen, Anprobieren und Farbe bewundern.


Dieser Schuh gefiel mir von Anfang an. Mit seiner Sohlen und den tiefen Aussparungen wollte ich sofort im Schlamm versinken und loslaufen.Ich stellte mich mir selbst bereits auf den Gipfeln der Alpen vor und glühlte vor Vorfreude auf den ersten Lauf.

Also Schuhe an. Und binden. Aber nicht mit Schnürsenkel, sondern mit dem QuickLace-System. Dieses hat zwei große Vorteile. Zum einen geht es nicht mehr auf und man hat keinen Ärger damit. Und zweitens kann man ohne Probleme und sehr schnell unterwegs die Schuhe enger oder weiter binden wenn man merkt das es nicht ganz so passt.

Und dann: Loslaufen. Wow, das fühlt sich gut an. Aber für Asphalt brauche ich sie nicht. Also ab in den Wald. Wenn ich schon keinen richtigen Berg vor der Türe habe.
Die ersten Schritte noch vorsichtig auf schlammigen Passagen bekomme ich immer mehr Vertrauen in die Sohle und gebe Gas. Und der Schuh enttäuscht mich nicht. Bei jedem Schritt geht es nicht zurück sondern voran. Kein Rutschen, kein dahingleiten oder halt suchen. Und dabei habe ich die Schuhe auf allem getestet was die Umgebung so hergibt: Waldboden, Wurzeln, Pfützen, Kies, Schlamm, abgeschliffene Steine, Geröll und eben auch Asphalt. Ab dort nur um zum nächsten anderen Stück zu gelangen.
Den aus anderen Berichten habe ich auch schon gelesen, dass die Sohle dort bei übermäßigen Laufen sehr schnell verschleißt. Aber wer solche Schuhe dort auch trägt ist selbst schuld.

Also bergauf kein Problem. 
Bergab aufgrund der Sohle auch nicht. Da gab es allerdings ein anderes Problem. Die Größe. Obwohl in der selben Größe gelaufen wie alle meine anderen Schuhe stoße ich hier bei jedem Schritt vorne an. Bei einem kurzen Trail mag das noch gehen, aber wenn die Strecken länger werden wird es schmerzhaft. Daher wichtig bei diesem Schuh: Er fällt klein aus. Lieber eine (halbe) Nummer größer kaufen. 

Was gibt es sonst noch zu dem Schuh zu sagen?

Wie für Trailschuhe üblich hat dieser Schuh einen Zehenschutz. Den sehr schnell passiert es auf unwegsamen Gelände, dass man seinen Fuß irgendwo anhaut. Und dagegen hilft dieser durchaus. Zumindest hat es bei meinen Proben gehalten. 

Das Innenleben des Schuhs ist sehr gut gepolstert. Also der ganze Fuß sitzt im fest umgriffen auf der Sohle. 

Ein für mich nicht ganz unwichtiger Punkt ist das Gewicht des Schuhs. Dieser Schuh bringt in meiner Größe 46 360 Gramm auf die Waage. Nicht gerade wenig. Im Vergleich dazu habe ich noch den New Balance Minimus MT1010 v2 gewogen: 270 Gramm.

Neben diesem Schuh gibt es noch ähnliche Modelle. Weitere Salamon Speedcross Modelle sind:
Der Speedcross 3 mit GORE-TEX Membrane gegen Wassereintritt und der CS-Schuh.CS steht hierbei für climashield was eine Bezeichnung für wasserabweisende Membrane ist, die leichter als GORE-TEX sein soll und dennoch der ideale Kompromiss zwischen Wetterschutz und Atmungsaktivität.

Wer Interesse an diesem Schuh hat und sich weiter informieren will kann sich den Salamon Speedcross 3 hier bei runnerspoint.com nochmals anschauen oder bestellen.

Ich für meine Seite werden den Schuh auf jeden Fall weiterhin tragen und freue mich schon heute auf die nächste Tour durch den Matsch.

Disclaimer:
Obwohl mir Runners Point diese Schuhe kostenlos zur Verfügung gestellt haben wurde auf mein Bericht kein Einfluss genommen.

Bis dahin:
Welchen Schuh lauft ihr im Gelände?

Markus

Samstag, 14. Juni 2014

Longrun für Japan - Part I

Hallo,

nachdem heute das erste Gruppenspiel von Japan ansteht machte ich mich als Pate heute Morgen auf den Weg um einige Kilometer, bzw. Punkte zu erlaufen.
Los ging es zum ersten Mal seit einer Woche nicht mehr bei Sonnenschein. Ziemlich dichte Wolken und eisiger Wind ließen mich die ersten zwei Kilometer sogar frieren. Aber dann war ich warm gelaufen.

Apropos warm: Das wird es heute Abend noch. Wir von der Feuerwehr haben gestern ein wenig Holzpaletten auf einander gestapelt und werde diese heute Abend / Nacht im Rahmen eines Sonnwendfeuers verbrennen. 7m Holz. Das wird ein Spaß :-)


Als ich dann dort vorbei war um nach dem rechten zu sehen ging es an den Neckar. Richtig schön kann man da flußabwärts laufen. Entlang von Weinreben. Dort wird jetzt auch schon wieder fleißig gearbeitet. 


Aber so richtig schön wäre es eigentlich nur, wenn die Landstraße zur linken Seite nicht wäre. So kann man leider, zumindest auf dem Hinweg, nicht direkt am Neckar laufen.

Mein Wendepunkt am Neckar war heute Ludwigsburg. Bestimmt ist die Stadt einigen bekannt. Wem nicht sollte mal vorbeischauen. Richtig schön dort. Vielleicht laufe ich bei Gelegenheit mal durch und nehme den Foto mit. Für heute wären mir das vom Neckar nach oben in die Stadt zu viele Höhenmeter gewesen. Als kleinen Vorgeschmack kann vielleicht mein Bericht aus dem alten Jahr dienen.

Von da an ging es dann auf fast direktem Weg nach hause. Leider nicht wie am Schnürchen. Kurz vor dem Ende meinte eine Hundebesitzerin nämlich Ihren Hund nicht anleinen zu müssen. Als ich sie darum bat rief sie ihn. Und was macht der Hund? Der rennt wild auf mich zu. Weg von ihr. Ich in Panik! Springe ein paar Schritte seitwärts ins Gras. Und dort? Brennnessel :-D Immerhin ließ sich dann der Hund beruhigen. Aber meine Beine selbst zu hause eine halbe Stunde später noch nicht. Naja, immerhin nichts passiert.

Jetzt bin ich natürlich gespannt ob ich mit meinen Kilometern heute punkten konnte oder ob es doch zu wenige waren. Genaueres erfahre ich dann selbst erst morgen auf der Seite von Christian.

Bis dahin:
Ein schönes Wochenende noch

Markus


Donnerstag, 12. Juni 2014

Nicht bei Hitze rennen ! ???

Hallo,

ja, ich denke jeder kennt die besorgniserregenden Meldungen über Sport in der Hitze. Ständig heißt es auf die kühlen Morgen- oder Abendstunden ausweichen. Aber was machen wenn es abends noch zu heiß ist und / oder man zu müde ist? Morgens laufen? Na klar! Aber: Da kümmere ich mich gerade sehr gerne um meinen Kleinen. Also auch keine Wahl. Also muss ich eben durch die Sonne. Ab ins Glück.

Montag hat es begonnen. Ein Lauf morgens ins Freibad. Richtig erfrischend und angenehm. Der Lauf um 12 Uhr bei 33° C war es dann zwar nicht mehr so sehr, aber trotzdem schön. Und irgendwie ist da ein Knoten geplatzt.

Am Dienstag Abend bei 30°C lief es dann nämlich endlich wieder mal wie am Schnürchen. 9 zügige Kilometer. Und einmal kalt duschen bitte. Das war mehr als verdient. Endlich wieder zügiges Tempo :-)

Mittwoch war dann leider Pause. Aber nur um heute richtig durchzustarten.
11 Uhr. Blauer Himmel. Praller Sonnenschein den ganzen Tag schon. Die 30° C Marke wird wieder gekratzt. Und was mache ich? Erst in der Stadt shoppen und dann Sportsachen an und heimlaufen. Zwar nur 9 km, aber dafür endlich in meinem Tempo.  4:25 min/km bei +130 HM. Ganz okay würde ich sagen. Vor allem die letzten beiden in 4:10 min/km zeigen mir das meine Beine wieder die alten sind. Endlich.

Daheim war dann aber nachdem alles weggeschwitzt war eine ordentliche kalte Dusche angesagt. Bevor es wieder aufs Fahrrad ging. Aber nur 10 km zum Einkaufen. Trotzdem angenehm.
Wie ihr seht bekomme ich Familie, Sommer und Sport gerade ziemlich gut unter einen Hut. Aber natürlich auch nur dank toller Unterstützung daheim. Danke dafür :-)

Zum Trocknen in die Sonne damit. Oder gleich damit Duschen. Hätte auch gereicht ;)


Bis dahin:
Nachmachen nicht empfohlen

Markus

Sonntag, 8. Juni 2014

Laufen ohne Ball

Hallo,

zwar ziehe ich weiterhin munter meine Kreise und laufe durch die Gegend, aber leider nicht ganz frisch und motiviert. 
Da kommt das WM-Laufspiel von Christian Brenner genau richtig! 
Dabei wird analog des Fußball-WM-Spielplans jedem Läufer ein Team zugelost und  dieser läuft dann für dieses Land gegen einen anderen Paten. Entsprechend wird es da auch Sieger, Platzierungen, Finalspiele, etc. geben. Und eben am Ende auch einen Gesamtsieger. 
Darauf rechne ich mir zwar keine Chance aus, aber möglichst weit kommen möchte ich schon. 

Quelle: www.brennr.de

Mein Team ist übrigens Japan. Und wenn ich mir meine Mitläufer in der Gruppe so anschaue wird es ziemlich spannend. Mit am Start stehen für Kolumbien Caro, für Griechenland Eddy und für die Elfenbeinküste Armin.

Somit habe ich für drei Tage eine schöne große Motivation um möglichst weit und lange zu laufen. Und vielleicht ja auch mehrmals am Tag. Erstmal verletztungsfrei durchkommen würde ich sagen und dann noch bis zum Start die schweren und schlappen Beine wieder reaktivieren. Dann schaffe ich bestimmt täglich eine zweistellige Summe an Kilometern ;-)

Achja, ein "kleines" Ass habe ich noch im Ärmel. Seit Freitag habe ich 5 Wochen frei. Feiertag, Urlaub und dann Elternzeit. Und ich denke, dass ich da dann auch ein wenig Zeit finden werde um zu laufen. Aber erstmal die Familie... :-)

Bis dahin:
幸運

Markus