Samstag, 31. Mai 2014

Testbericht - o-motion calf tubes

Hallo,

nachdem ich vor einiger Zeit schon von den Kompressionssocken von O-motion berichtet habe möchte ich heute kurz über die Stulpen für die Waden berichten.

Diese gibt es in verschiedenen Größen bei denen der Waden- und Knöchelumfang gemessen wird. Hat man dies sorgfältig erledigt muss man sich nur noch für eine der vier Farben entscheiden: Schwarz, weiß, blau oder rot. Jeweils mit eingearbeiteten Schriftzug des Herstellers an der Seite.

Ich habe zum testen ein schwarzes Modell erhalten. Dieses kommt ziemlich unscheinbar in einer kleinen Verpackung daher.


Beim ersten Anziehen merkt man sofort den positiven Unterscheid zu den Kompressionssocken: Es lässt sich viel leichter anziehen. Einfach die Laufsocken davor anziehen, die Stulpen mit der breiteren Seite nach oben und fast sofort sind die angezogen. Natürlich ist es auch möglich diese barfuß zu verwenden. Allerdings laufe ich lieber mit meinen bequemen Socken.

Natürlich wollen die Stulpen jetzt auch an die frische Luft. Also nichts wie raus. 



Auf vielen Kilometern habe ich diese nun getestet. Und mir gefallen diese Stulpen richtig gut. 
Es gibt kein rutschen hinab an der Wade, die Kompression ist weder zu stark noch zu schwach und von Krämpfen und Ermüdungen während oder nach des Laufes kann ich auch nicht berichten. 
Außerdem hat die schwarze Farbe den Vorteil, dass man nicht gleich jeden Dreck darauf sieht und diese doch ganz universell einsetzbar ist und immer gut aussieht.

Jetzt aber zu einem kleinen Kritikpunkt. Das Ausziehen. Hat man darunter Socken an kann man die Stulpen nicht einfach ausziehen. Ich muss zuerst die Stulpen über die Socken hochkrempeln, dann die Socken ausziehen und schließlich kann ich die Stulpen ausziehen. 
Aber dann ist das Training schließlich schon beendet und bis ich unter die Dusche gehe habe ich diese Zeit zum Ausziehen bisher immer gehabt. Man muss nur wissen, dass ein einfaches auf Links drehen und ausziehen, zumindest bei mir, nicht möglich ist. Dafür ist man eben viel schneller laufbereit.

Diese Stulpen sind mit rund 35€ auch günstiger als die ganzen Strümpfe (50€). Hat man also gute Laufsocken empfehle ich ganz klar die Stulpen. Diese kann man auch ein zweites Mal verwenden (nach auslüften) während ich Socken immer gleich in die Wäsche begebe.

Ich meinerseits bin dankbar, dass o-motion mir diese Stulpen zur Verfügung gestellt hat und werde diese so lange es geht weiterverwenden.
Auch wenn die Socken kostenlos zur Verfügung gestellt wurden hatte o-motion keinen Einfluss auf mein Testurteil.

Bis dahin:
Wer hat noch Erfahrungen mit Stulpen?

Markus

Donnerstag, 29. Mai 2014

Downhill ins Glück

Hallo,

heute morgen als ich den Rollladen hochzog schien mir die Sonne entgegen. Es war zwar noch ziemlich frisch, doch um 8 Uhr stand ich bereits auf der Straße zum Loslaufen bereit. Praktisch so ein Feiertag und das mit verbundene lange Wochenende.

Los ging es erstmal entspannt und nur mit einer groben Vorstellung in Richtung Weinberge. Doch bis dahin waren 6 Kilometer zu laufen.



Angekommen durfte ich diesen wundervollen Anblick genießen. Doch schon 2 weitere Kilometer später sollte es über Stock und Stein in ein Waldstück gehen.




Oben angekommen stellte sich die Richtungsfrage. Und ich habe mich zweifelsohne für die richtige entschieden. Den einen Kilometer weiter kam ich an eine Mountainbike Downhillstrecke. Wunderbar angelegt mitten im Wald. Und wie ich nunmal so bin musste ich diese gleich in Angriff nehmen. Natürlich zu Fuß.
Also Spingen über Rampen, Ausweichen von Bäumen, Laufen von Steilwandkurven und das ganze über Wurzeln, Steine und Blätterwald. Was für ein Spaß. Aber schaut euch einfach die folgenden Bilder an. In Worte ist das kaum zu fassen. Vielleicht nehme ich mal die Kamera mit und filme das Stück um euch einen Eindruck zu vermitteln.





Anschließend ging es dann nur noch entspannt 8 Kilometer nach hause. Nach 20 Kilometer, viel Spaß und gut aufgewärmt kam ich dann auch überglücklich und entspannt zu hause an. Der erste etwas längere Lauf nach den 6 Stunden von Gmünd.

Bis dahin:
Ohne Spaß kein Erfolg

Markus

Mittwoch, 28. Mai 2014

Die Tage nach Samstag

Hallo,

nach meinem Lauf vom Samstag war ich zu aller erst einmal ziemlich geschafft. Daher wollte ich meinen Körper die nötige Ruhe und Zeit zur Regeneration geben.
Wie bereits berichtet war ich am Samstag dann noch etwas spazieren und Sonntag laufen - falls man das so nennen darf. Der Laufstil war alles nur nicht schön oder effizient. Aber ich kam voran. Allerdings erhielt ich bemitleidenswerte Blicke anderer Läufe. Wahrscheinlich dachten die alle ich laufe zum ersten Mal und kann nach den paar Metern schon nicht mehr :-)
Aber was andere über mich denken ist mir zu 99% egal, von daher ging's weiter. Zwar mit Schmerzen und mit einem kaum vorhandenen Tempo. Aber es lief. Und nach 8 Kilometer war ich auch wieder zu hause.

Allerdings war ich seitdem nicht mehr sportlich. Keine kurze Radtour zur Arbeit und erst recht keine Laufrunde. Ich war einfach zu schlapp und müde. Und die Lust fehlte auch. Und damit eben auch die Motivation. Schließlich hatte ich jetzt erstmal ein Ziel erreicht.
Aber in der Zwischenzeit geht es mit wieder besser. Ich habe beim Spazieren, Aufstehen und Treppen steigen schon seit gestern keine Schmerzen mehr und auch wieder Lust die Schuhe zu binden.
Also wird es heute Nachmittag mal wieder raus gehen. Einfach die frische Luft genießen, bewusst einen Fuß vor den anderen setzen und genüsslich dahin laufen. Tempodruck oder eine bestimmte Kilometerzahl nehme ich mir nicht vor. Falls es dann doch dazu kommt lasse ich es geschehen. Dann ist mein Körper eben schon wieder soweit.

Außerdem geht es daran neue (Zwischen)Ziele zu definieren. Bis zu meinen beiden Abenteuern in den Alpen vergehen noch 6 bzw. 12 Wochen. Da ist noch ein wenig Zeit um vielleicht den ein oder anderen Lauf einzuplanen. Einige schöne Läufe in der Umgebung gibt es, nur anmelden müsste man sich. Aber bevor ich das tue werde ich erstmal in der nächsten Woche wieder eine schnelle Einheit versuchen.


Bis dahin:
Ein genussvollen Lauf wünsche ich

Markus

Montag, 26. Mai 2014

Mein erster 6 Stundenlauf!

Hallo,

gestern war es soweit: Ich wurde zum Ultraläufer!
Geschafft habe ich das bei dem 6 Stunden Lauf in Schwäbisch Gmünd. Dort fand an diesem Tag eine Ausdauer Challange statt. So konnte man 6 oder 12 Stunden Lauf, Radfahren, Schwimmen oder sogar einen Triathlon erleben.
Morgens war's noch sehr ruhig und beschaulich in dem Freibad in welchem alle Disziplinen durchgeführt wurden.

Startbereich

Startbereich mit Zeitmessmatte

Startnummerausgabe

Wer will 12h schwimmen?

Indoor Spinning 12 Stunden lang?

An diesem Morgen hatte es gegen 7 Uhr nochmals geregnet und es war auch noch recht frisch. Ich habe sogar gefröstelt und mich dann doch für ein Shirt mit Ärmel entschieden. Angezogen habe ich meine neuen Saucony Kinvara 3, jedoch mit der Option diese zu wechseln wenn sie etwas reiben sollten.

Kurz vor dem Start

Um 8 Uhr erfolgte dann der Startschuss und ein Feld von etwa 50 Läufern machte sich auf den Weg. Darunter auch einige Staffelläufer. Ich wußte, dass diese wohl etwas schneller loslaufen würden und versuchte nicht zu schnell anzugehen. Naja, irgendwie unrealistisch für mich. Die erste Runde beendete ich dann als 5. Viel zu schnell! Also, Bremse rein und langsam einlaufen.

Zur Strecke:
Die zu laufende Runde war etwa 2,5 km lang. Start war im Freibad auf der Liegewiese. Direkt danach ging es raus aus dem Freibad und entlang diesem und einem Badesee, eines Tennisvereins bis zum Industriegebiet. Die ganze Zeit auf einem Gehweg auf dem mind. zwei Läufer gleichzeitig neben einander laufen können. Dann eine Rechtskurve und einen kleinen, aber feinen Anstieg hoch. Von dort ging es dann auf einem breiten geteerten Weg auf der anderen Seite zurück in Richtung Freibad. Dort ging es dann auch diese ganze Zeit am Waldrand entlang. Aber auch nicht ganz flach sondern etwas wellig bis es dann kurz vor dem Freibad ein Gefälle gab. Dann ab ins Freibad und etwa 200 Meter über die Liegewiese und auf zur nächsten Runde.

Verpflegung:
Gab es im Startbereich ausreichend. Zu trinken Wasser, Iso und Cola. Zu essen Kuchen, Salzgebäck, getrocknete Früchte. Mir hat das vollkommen gereicht.


1. Stunde:
Einlaufen und das richtige Tempo finden war angesagt. Zu Beginn lief ich noch in unter 5 min/km, aber versuchte die ganze Zeit nicht zu schnell zu sein und ein Tempo um 5:10 min/km zu erreichen. Diese hatte ich dann nach einer Stunde auch ganz gut drin. Durchgangszeit 10 km war etwa 48 min. Kurzzeitig schaute sogar mal die Sonne durch die dichte Wolkendecke, aber noch hielt sie sic stark zurück. Zum Laufen optimal.

2. Stunde:
Bisher dato keinerlei körperlich Beschwerden. Es lief. Runde um Runde wurde abgespult. Zwischendrin etwas gerechnet. Wann ist der Halbmarathon geschafft? (ca. 1:43h)? Nach wieviel Runden der Marathon? Kurze Gespräche ergeben sich. Ständig begegnet man Läufer.
Nach etwa 1:30 h wurde ich dann auch vom späteren Sieger überholt und konnte / wollte auch nicht folgen. Das Tempo war meiner Ansicht nach mörderisch schnell. 
Irgendwann fingen meine Schuhe im Achillessehnenbereich an zu kratzen / zwicken / etc. Ich beschloss das ein wenig zu beobachten und nicht gleich die Schuhe zu wechseln. Und nach ein paar Kilometern war es auch wieder verschwunden.

3. Stunde:
Die Zeit vergeht wie im Fluge. Schon bald ist der Marathon erreicht. 
Bei jeder Durchquerung des Startbereichs wird gegessen und / oder getrunken und ein paar Schritte gegangen. Das Tempo bleibt konstant bei 5:15 min/km + / - 10 sec.
Nach etwa 3:40 h durchlaufe ich die Marathonmarke. Mein 10. Marathon ist geschafft!
Aber jetzt laufe ich auf er Ultradistanz. Noch 7 Runde bis ich die gewünschten 60 km geschafft habe!
Leichter Nieselregen setzt ein. Aber nicht so, dass er störend wäre und nach 10 Minuten ist es auch schon wieder vorbei.

4. Stunde:
So langsam müsste meine Familie als Unterstützung eintreffen. Ein wenig Abwechslung / Aufmerksamkeit / Zuspruch wäre nicht verkehrt. Aber noch läuft es. Nach 4 1/2 Stunden sehe ich sie dann gerade als ich wieder aus dem Startbreich rauslaufe:


Durchgangszeit bei 50 km ist etwa 4:17 h.
Jetzt wird aber erstmal noch eine Runde entspannt gelaufen. Allerdings plagten mich leichte Wadenkrämpfe. Also auch mal stehen bleiben und in Ruhe dehnen. Und auch mal die Laufart etwas ändern. 
Und vor allem die gemeine Steigung nur noch hochgehen. Aber da war ich schon lange nicht mehr der Einzigste!


5. Stunde:
Ich hatte mir vorgenommen eine Runde mit Kinderwagen und Sohn zu drehen. Gesagt - Getan. Es wurde zwar eine ziemlich langsame Runde. Aber was solls? Diese Erlebnis kann mir keiner mehr nehmen. Auch die Blicke der Mitläufer nicht :-)
Und da in der Zwischenzeit mich der Führende überrundet hatte und auch die Plätze 2 und 3 unerreichbar waren war mir meine Platzierung auch nicht mehr so wichtig. Die 60 km würde ich locker vollmachen. 
Jetzt kommt auch die Sonne heraus. Aber nicht so dass es zu warm wird. Eher angenehm.




6. Stunde:
Wie weit soll ich noch laufen? Das rechte Knie scherzt ziemlich. Die 60 Kilometer sind auch erreicht. Ich berechne, dass es für vier ganze Runden nicht mehr reicht. Also beschließe ich etwas langsamer zu machen und eben drei Runde zu laufen. Geworden sind es dann 2 1/2 Runden. Auf der letzten halben Runde bin ich dann mit der Familie ins Ziel spaziert und 27 Sekunden vor Ablauf der 6 Stunden zum letzten Mal über die Zeitmessmatte gelaufen. Damit hatte ich mein Soll vollkommen erreich! 
26 Runden! Das ergibt dann 64,064 Kilometer!



Im Ziel:
Erstmal was trinken, ausruhen und hinsetzen! 
Anschließend eine dringend benötigte Portion Nudeln. Aber selbst diese kleine Portion brachte mich an meine Grenzen. 
Wir warteten noch die Siegerehrung ab. Im Endeffekt bin ich 9. geworden. 2. in meiner Altersklasse. Wäre ich die letzte halbe Runde und darüber hinaus noch weiter gelaufen hätte ich Platz 6 erreicht. Aber darauf kommt es mir nicht an. Erst ab Platz 3 hätte ich wirklich schöne Pokale gegeben. 
Dafür habe ich bei einer Startnummerverlosung eine Erfrischungsdusche von Weleda gewonnen. Damit kann meine Frau viel mehr anfangen :-)



Eine Auswertung meiner Laufuhr ergibt dass ich mit 5:36 min/km gelaufen bin. Ganz okay würde ich mal sagen. Was mich erschreckt sind die verbrannten Kalorien in den 6 Stunden. Laut Garmin sollen es über 5.500 kcal sein. Das lasse ich mal so stehen.
Der kleine Berg und die hüglige Gegengerade haben übrigens was die Höhenmeter betrifft sich ganz schön summiert. Auf den 26 Runden wurden es dann doch 650 HM.

Die Stunden danach:
Daheim wurde ich erstmal mit einer leckeren Erdbeertorte überrascht. Danke :-)
Dann erstmal weiter ausruhen, später noch einen kurzen Spaziergang. Die Oberschenkel haben ordentlich Muskelkater. Von Krämpfen in den Waden ist nichts mehr zu spüren. Nur mein rechtes Knie tut weiterhin ziemlich weh. Wie auch mein Schulter- und Nackenbereich. Auch dort ist die Belastung mit 6 Stunden Armschwingen mehr als ungewohnt. Abends wird das Knie gut gekühlt und am Sonntag Morgen geht es schon wieder.
Am Sonntag stand dann weiter ausruhen auf dem Programm und gegen Abend eine kurze 8 Kilometer Runde zum Auslaufen. So langsam war ich noch nie unterwegs auf meinen Heimstrecken. Aber das bewegen tut sehr gut. Die Oberschenkel halten und die Dusche fühlt sich einfach grandios an.


Fazit:
Ein 6 Stundenlauf macht sehr viel Spaß. Nicht eine Sekunde wurde mir in dieser langen Zeit langweilig. Nicht einmal hatte ich das verlangen stehen bleiben zu müssen oder gar aufgeben zu müssen.
Die gesamte Veranstaltung ist wunderbar liebevoll organisiert. Es gibt gar nichts auszusetzen. 
Außerdem hätte die Veranstaltung durchaus einige mehr Teilnehmer verdient. 


Bis dahin:
Immer wieder gerne!

Markus


Samstag, 24. Mai 2014

Ultraläufer!

Hallo,

ich habe den 6 Stunden Lauf gefinisht. Sogar erfolgreich!
Statt der geplanten 60 km wurden es etwa 65 km!
Damit kann ich mich wohl Ultraläufer nennen. :-)
Ein ausführlicher Bericht und das exakte Ergebnis gibt es demnächst.



Bis dahin:
Erstmal Beine hoch legen.

Markus

Donnerstag, 22. Mai 2014

Zuviele schweißtreibende Betätigungen

Hallo,

die letzten 16 Stunden war zuviel für mein Körper. Und zwar soviel dass ich mit einem schmerzhaften Wadenkrampf aufgewacht bin und auf die Radtour zur Arbeit verzichtet habe.
Aber der Reihe nach:

16 Uhr:
Von der Arbeit heim geradelt und gleich ab auf die Piste.
11 km in der Sonne gemütlich laufen. Bloß nicht überreizen. Die 27°C "genießen". Auf eine gemächliches Tempo für Samstag einstellen. War richtig froh daheim zu sein.
Dann noch 15 Minuten Gartenarbeit mit Gießkannen schleppen. Wunderbares Workout danach

17 Uhr:
Frisch geduscht und gegessen ruhe ich mich endlich mal aus.
Keine 2 Minuten darf ich mich ausruhen geht mein Feuerwehrmelder los. Einsatz! Ja, bin bei der freiwilligen Feuerwehr, aber viel passieren tut bei uns nicht. Seit Februar sogar gar nichts mehr. Aber gut ab gehts.
So schnell gewesen dass ich zu den ersten gehöre und gleich zum Garagenbrand mit darf. 1 1/2 Stunden Vollgas in 15 kg schwerer Montur mit sehr dicken Klamotten. Immer noch sehr heiß.
Keine größeren Schäden. Weder bei mir noch in der Garage. Immerhin.

19 Uhr:
Kurz daheim ausruhen, da lange geplante Feuerwehrübung in einer Stunde stattfinden soll. Also mal kurz durchatmen und Zeit mit der Familie verbringen.

20 Uhr: 
Feuerwehrübung. Mit Atemschutz. Wieder 15 zusätzliche Kilogramm. Und ein 30 minutenlanges Walkingtempo. Berghoch. Bin platt und möchte schlafen.

22:30 Uhr:
Wieder geduscht. Und ab ins Bett. Immer noch 23°C. Innen und Aussen. Kann nicht einschlafen. Irgendwann dann doch.

03:00 Uhr:
Das darf jetzt nicht wahr sein. Nächster Einsatz!
Diesmal noch schneller gewesen und ab zum Fahrzeugbrand. Wahnsinn wie so n Auto nachts anfängt mit brennen. Und wie viele Schaulustige wegen sowas aufstehen.
Nach einer Stunde fix und fertig. Auto Totalschaden. Ich auch.

So sah's heute Nacht aus der Entfernung aus


04:30 Uhr:
Wieder im Bett. Einschlafen unmöglich. In einer Stunde klingelt mein Wecker. Irgendwann ein paar Minuten Schlaf bekommen.

05:40 Uhr:
Der Wecker lässt mich hochzucken. Immerhin kein Einsatz. Aber ein Wadenkrampf.
Verzichte gerne auf die Radfahrt und versuche im Büro nicht einzuschlafen.


Ach ja, zu essen gab es noch so energiehaltiges wie ein Brokolligratin. Man hatte ich heute morgen eine extra Portion Nutella nötig.


Und was bringt der Tag heute?
Hoffen wir mal etwas weniger Stress und bitte keine nassen Feuerwehrklamotten. Von innen meine ich. Ein Tag Ruhe tut uns allen jetzt mal gut!

Aber laufen ist durchaus geplant. Der Krampf muss weg. Aber nur eine kurze Runde wieder in der Hitze. Und dann wird regeneriert für Samstag. Und vor allem viel geschlafen. Wahrscheinlich liege ich heute vor euch allen im Bett. Na und?


Bis dahin:
Hoffe ihr genießt das Wetter besser

Markus

Mittwoch, 21. Mai 2014

Ich schare mit den Hufen...

Hallo,

ist ist zwar früh am Morgen und ein langer Arbeitstag liegt noch vor mir, aber schon jetzt kann ich es nicht erwarten auf die Piste zu kommen.
Die letzten zwei Tage waren leider von absoluter Trainingsunlust geprägt, aber heute morgen bei einem fantastischen Sonnenaufgang bekam ich schon Lust auf eine schöne Runde.

Diesem Sonnenaufgang bin ich heute Morgen entgegen geradelt. Zwar leine 5 km, aber trotzdem zum Genießen!

Wie weit der Frühling / Sommer schon vorangeschritten ist sieht man auch an den Ähren. Dies durfte ich gestern bei einem Spaziergang entdecken. 

Auf jeden Fall geht es heute, unmittelbar nach der Fahrradfahrt nach Hause, auf die Laufstrecke. Ein kleiner Duathlon sozusagen. Und wenn ich bei dem Wetter am Wasser vorbeikomme springe ich vielleicht auch noch rein um mich abzukühlen. Schau mir mal.

Bis dahin:
Einen schönen Tag

Markus

Montag, 19. Mai 2014

Rückblick und Ausblick

Hallo,

nachdem ich letzte Woche berufsbedingt in Slowenien verbracht habe kam ich leider nicht dazu mich zu melden.
Leider bin ich während dieser Tage auch kaum zum Laufen gekommen.
Am Dienstag vor der Abfahrt standen noch 9 schnelle Kilometer auf dem Programm und am Abend nach dem Essen dann noch 6 km. Dabei habe ich es sogar geschafft mich nicht zu verlaufen. Aber auch nur weil ich hin und zurück exakt den selben Weg gelaufen bin. Ansonsten habe ich diesbezüglich in fremden Regionen bei eintretender Dunkelheit Respekt davor!
Mittwoch und Donnerstag war dann arbeiten und essen bis spät in den Abend angesagt und ich war einfach nur froh ins Bett zu dürfen.
Dafür habe ich mich am Freitag morgen aus den Federn gequält und bin vor der Rückfahrt immerhin 5 km laufen gegangen. Aber nicht einfach so. Sondern als Intervalltraining am Berg. Und zwar immer 500 m hoch rennen (80 HM) in etwa 5:20 min /km um dann die gleiche Strecke zur Erholung in 4:00 min/km runter zu laufen. 5 min nach dem Aufstehen war das nichts was ich wieder machen will. Aber danach war ich zumindest fit genug um heim fahren zu können.

Übers Wochenende standen dann zwei Läufe an. Leider bei Temperaturen an die ich mich noch nicht ganz gewöhnt habe. Mir war einfach zu heiß. Und das auch am Sonntag Morgen um 10 Uhr. An dem Fluss an dem ich entlang gelaufen bin fand sich leider kein Plätzchen um hineinzuspringen (und einen Kälteschock zu bekommen). Aber immerhin bin ich Gesund und glücklich zurück gekommen.

Was steht aber nun diese Woche an?
Ganz einfach: Mein erster 6 Stundenlauf am Samstag

Davor habe ich nicht nur ein bisschen Bammel sonder richtig Respekt. Und momentan denke ich auch noch, dass das gut so ist!

Habe dazu ein wunderbares Zitat gefunden das mich über das Wochenende begleiten soll:

Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst das Handtuch werfen, oder dir damit den Schweiß aus dem Gesicht wischen.

Und genau so will ich am Samstag laufen. Einfach durchziehen. Und wenn es dann nicht so läuft läuft es eben nicht so gut. Aber es läuft noch.

Bis dahin:
Lasst die Woche anlaufen

Markus

Montag, 12. Mai 2014

Neuer Lauf

Hallo,

aufmerksame Leser meines Blogs haben es vielleicht bereits bemerkt. Unter den geplanten Läufen dieses Jahr hat sich ein neuer, sehr interessanter, Lauf geschlichen.
Und zwar werde ich als zusätzlichen Lauf zu meinem großen Ziel, den Allgäu Panorama Ultra Marathon (69 km - 3000 HM), als Vorbereitung beim Salamon 4 Trails starten.
Der Salamon 4 Trails besteht im Ganzen aus 4 Etappen mit insgesamt 160 km und 10000 HM. Dabei überquert man einmal die Alpen von Garmisch-Patenkirchen bis nach Samnaun in der Schweiz.
Das ist mir aber, zumindest dieses Jahr noch, zuviel. Daher werde ich nur bei der ersten Etappe, einer Schnupperetappe, an der Startlinie stehen. Diese hat auch noch immerhin 36 km und 2400 HM. Als Vorbereitungslauf in alpinem Gelände genau das richtige. Und wenn ich mir Bilder von dem Lauf so anschaue bekomme ich schon eine unbändige Vorfreude darauf:

Quelle: http://www.4-trails.com/Imperssionen/Fotos/tabid/176/AlbumID/557-110/Default.aspx

Quelle: http://www.4-trails.com/Imperssionen/Fotos/tabid/176/AlbumID/557-110/Default.aspx

Verbinden lässt sich das dann wieder mit einer Woche wunderbaren und erholsamen Familienurlaub. Auf Urlaub in bergigen Regionen stehe ich sowieso. Die Luft, das Panorama und die damit einstellende Erholsamkeit sind einfach unerreicht.


Trainiert habe ich am Wochenende auch ein wenig. Freitag und Samstag bin ich jeweils Distanzen rund um die Halbmarathonmarke gelaufen. Das waren dann die letzten beiden schnellen und etwas längeren Distanzen bevor es in zwei Wochen 6 Stunden lang rund geht.
Heute stehen dann wahrscheinlich nochmals ein paar Kilometer an bevor es die restliche Woche auf Dienstreise nach Slowenien geht. Aber vielleicht bietet sich dann auch dort die Möglichkeit ein paar Meter zu laufen.

Bis dahin:
Eine entspannte Woche!

Markus

Freitag, 9. Mai 2014

Alt vs. Neu

Hallo,

ich habe mir, wie bereits bekannt, ein Paar Saucony Kinvara 3 gekauft. Warum genau diese Schuhe werde ich in einem Review noch erläutern. Erstmals nur ein paar Bilder meiner bisherigen Kinvara 3 und den neuen. Wie man sehen kann habe ich diese in 16 Monaten ordentlich herunter gelaufen.






Gerade die Sohle und der Übergang zum Obermaterial sind sehr stark in Bemitleidenschaft gezogen worden. Die Sohle abgelaufen, die Naht eingerissen, so musste ein Ersatz her. Und dann ist es doch spitze solch ein Paar in den weiten des World Wide Webs zu finden.
Erschrocken hat mich allerdings der Preis: Kostet mich doch das neue Paar, nun als absolutes Auslaufmodell, hier in Deutschland mehr als doppelt so viel wie damals der Schuh in New York City. Hätte ich das damals gewusst hätte ich für die 37 € gleich mehrere Paare dieses Schuhs mit nach Deutschland gebracht ;-)

Bis dahin:
Wann sortiert ihr eure Schuhe aus?

Markus

Mittwoch, 7. Mai 2014

Neues für meine Füße

Hallo,

nachdem ich schon seit einiger Zeit keine neuen Laufschuhe mehr gekauft habe und mir meine bisherigen Schuhe langsam aber sicher zerfallen mussten neue her.
Unbedingt wieder haben wollte ich den Saucony Kinvara. Abgelaufen habe ich ihn bereits in der Version 3. Und genau die habe ich in Restbeständen online noch entdeckt, bevor jetzt bald schon die Version 5 auf den Markt kommt. Aber auf altbewährtes greift man ja gerne zurück.

Also hier mein neuer Saucony Kinvara 3 in leuchtendem blau:



Beim Kinvara handelt es sich um einen leichten Schuh für schnelle Läufe. Er bietet nur wenig Dämpfung und hat nur eine Sprengung von 4 mm.


Als zweiten Schuh bestellte ich mir noch den New Balance Minimus Trail (MT1010 V2). Auch dieser Schuh ist wahrlich kein Schwergewicht, besticht aber mit seiner trailtauglichen Sohle. Zumindest laut Werbeversprechen. Auch diese werde ich die nächsten Wochen testen und dann davon berichten.




Jetzt werden die Schuhe erstmal in Ruhe eingelaufen und auf Herz und Nieren getestet. Darauf freue ich mich schon :-)

Bis dahin:
Keep on running!

Markus

Montag, 5. Mai 2014

Vorfreude und Angst

Hallo,

gestern bekam ich beim Blick und beim Nachrechnen auf dem Kalender etwas Angst. Den heute in 19 Tagen soll ich bei einem, oder besser meinem ersten, 6 Stunden Lauf unterwegs sein.
Oder anders ausgedrückt: Nur noch 453 Stunden bis zum Startschuss. Oh weia.

Aktuell kann ich mir noch gar nicht vorstellen überhaupt so lange zu laufen. Mein längster Lauf jemals war ein Marathon und länger wie 4 Stunden und 5 Minuten war ich da niemals unterwegs. Und jetzt noch 2 Stunden zusätzlich? Bin ich den wahnsinnig?

Ein wenig auf jeden Fall. Aber immerhin laufe ich nicht irgendwo und vor allem nicht alleine sondern bei einem organisierten 6, bzw. 12, Stunden Lauf in Schwäbisch Gmünd. Dort werde ich dann auf einer etwa 2,5 km langen Runde Stunde für Stunde verbringen und hoffentlich einige Male am Startpunkt vorbeikommen.
Natürlich habe ich mir für diesen Lauf ein persönliches Ziel gesetzt. 60 km wären wirklich toll. Aber erstmal werde ich die Marathondistanz ablaufen und dann mal schauen was mit meinem Körper passiert und welche Reserven noch verfügbar sind.

Warum tue ich mir das an? Die ganze Zeit im Kreis zu rennen? Keine Abwechslung? Und vor allem so lange?
Ganz einfach: Ich sehe es als Training!
Da ich mir vorgenommen habe im August 69 km laufend über die Alpen zu kommen brauche ich solch einen Lauf um zu testen wie mein Körper mit der Belastung umgeht. Zwar habe ich im August dann 13 Stunden lang Zeit, aber auch 3000 Höhenmeter zu bewältigen. Von daher würde ich diese 6 Stunden schon gerne durchlaufen.
Den mal ehrlich: Wer läuft denn von uns im Training schon solche Distanzen? Selbst wenn er / sie es könnte? Dazu fehlt wohl einfach auch ein wenig die Motivation, die Strecke und die passenden Begleitumstände.
Dort vor Ort bin ich bestens medizinisch versorgt, es gibt alle 2,5 km etwas zu trinken und zu essen, ich kann jederzeit abbrechen und bin trotzdem an Ziel und vor allem hat es ein paar Mitläufer, die einen bestimmt animieren oder mit denen man sich unterhalten kann.

Aber eben weil es so viele unbekannte Dinge sind überkommt mich die Angst. Diese ist aber auch durchtränkt mit großer Vorfreude. Endlich werde ich (wahrscheinlich) zum Ultra-Läufer.Marathon war gestern, vor mir liegt die Zukunft. Ich muss sie nur erlaufen! Darauf freue ich mich!


Bis dahin:
Welche Distanz traust du dir in 6 Stunden zu?

Markus

Donnerstag, 1. Mai 2014

Verlaufen

Hallo,

während heute vielerorts gewandert wurde war ich auf meinen Beinen unterwegs. Allerdings etwas schneller und weiter wie die meisten anderen. Geplant war nämlich ein 30 km lauf in 2 1/2 Stunden.
Los ging es die ersten 10 km über bekanntes Terrain. Dann wollte ich jedoch neue Landschaften entdecken und lief von da an eine Strecke die mir nur aus Google Maps bekannt war. Und dort habe ich sie auch nur mal kurz gestern Mittag angesehen.

Auf jeden Fall waren die weiteren 5 km noch gut angeschrieben und alles schien im Soll. Auch den Berg, den ich dann eigentlich umlaufen wollte um den Heimweg anzutreten sah ich schon. Nur leider war das ein Wald und die Wege verliefen kreuz und quer. Und als ich dann an eine Kreuzung kam war ich felsenfest davon überzeugt hier links zu müssen. Nun ja, 1 km weiter und 150 HM höher stellte sich das Gegenteil heraus. Dann lief ich noch eine Runde im Kreis und traf dann einen erstaunten Reiter als ich Ihn fragte wo es zu mir nach Hause ging. Denn das war schon ein ordentliches Stück entfernt. Aber immerhin hatte ich dann wieder etwas Orientierung.
Leider war mir dann aber auch schon bewusst das es mehr wie 30 km werden würden. Aber gut, ich hatte ja schließlich mein Trinkrucksack und 2 leckere Riegel dabei. Also weiter.
Von nun an ging es 3 km bergab und dann sah ich eine Ortschaft und endlich auch wieder Menschen. Auch da habe ich gleich die ersten beiden angesprochen und gefragt wo ich hier den sei. Und immerhin kannte ich diese Ortschaft im Vergleich zu der vorherigen. Allerdings dachte ich nicht das es noch so weit bis nach Hause ist. Immerhin drei Ortschaften musste ich noch durchqueren um auf dem schnellsten, aber leider nicht schönsten Weg nach Hause zu laufen.
Als ich dann 36 km auf der Uhr stehen hatte beschloss ich auch die letzten 500 m auszulaufen und zu entspannen. Und das war die richtige Entscheidung. Meinen Beinen und meinem Körper geht es zwar nicht hervorragend, aber dennoch besser wie nach jedem anderen Longrun bisher. Und immerhin war das mein längster Trainingslauf aller Zeiten.
Leider ging aber auch nach kurzer Zeit der Akku meiner Kamera zu neige so das ich außer zwei verwackelten Bildern keine Aufzeichnungen des heutigen 1. Mai Laufs vorzuweisen habe - aber dafür Erinnerungen und Erfahrungen über diesen Lauf.
Jetzt weiß ich immerhin, dass ich niemals loslaufen sollte ohne genau die Strecke zu kennen und mich auch nicht zu überschätzen. Und ich weiß das ich Schilder, und seien die noch so klein, lesen sollte bevor ich abbiegen. Als ich nämlich wieder an der Kreuzung vorbeikam war das eines das mir sehr bekannt vorkam ;-)

Bis dahin:
Habt ihr euch schonmal verlaufen beim Laufen?

Markus