Donnerstag, 30. Januar 2014

Sicherheit beim Sport

Hallo,

Sichtheit ist im Leben ein hohes Gut!
Wie jedoch ist unsere Sicherheit gewährleistet wenn wir alleine unterwegs sind. Und da ist es unabhängig ob beim Sport oder im täglichen Leben. Passieren kann uns immer und überall etwas und meistens dann wenn wir es absolut nicht erwarten und es uns überhaupt nicht passt.

Wie jedoch soll der Arzt oder die Person die mich auffindet wissen wer ich bin und zu wem ich gehöre? Was wenn ich mit dem Kopf aufgeschlagen bin, eine Kreislaufschwäche habe, von einem anderen Verkehrsteilnehmer angefahren wurde oder ich einfach vor Erschöpfung liegen bleibe?
Zuerst einmal kann ich dann nur hoffen aufgefunden zu werden und das einem geholfen wird. Die Anzahl an Personen, die in Deutschland Erste Hilfe leisten ist erschreckend niedrig - europweit sogar ziemlich abgeschlagen. Leider!

Nun komme ich aber ins Krankenhaus (im schlimmsten Fall), aber daheim sitzt Frau und Kind und machen sich Sorgen. Und da ich beim Laufen, außer auf langen Touren, kein Handy bei mir habe bin ich auch nicht erreichbar.
In Solchen Fällen ist es mehr als sinnvoll Informationen bei sich zu tragen. Diese Informationen müssen nicht nur wie in meinem Fall eine Ansprechperson sein. Es können auch Informationen über Blutgruppen, Allergien, Unverträglichkeiten auf manche Medikamente oder ein Ausschluss an gewissen Behandlungsmethoden des Arztes sein.

Und solche Informationen können wir alle, ob Sportler oder nicht, ganz einfach und überall am Handgelenk tragen. Ich habe dazu ein Armband von RoadID, einer amerikanischen Firma.
In dieses Armband aus angenehmen Material ist eine dünne Stahlplatte eingearbeitet. Diese kann individuell beschriftet werden. Da ich jedoch keine Unverträglichkeiten, etc. besitze sind bei mir nur Kontaktinformationen angegeben. Dafür habe ich hiet 6 Zeilen Platz. Und da ich diese eben nicht benötigt habe gabs bei mir noch ein Motivationsspruch dazu.

Das Armband gibt es aber auch noch in den Ausführungen mit nur 4 Zeilen oder sogar mit einer individuellen Internetadressen, auf der dann noch viel mehr Informationen (z.B. eine Patientenverfügung) hinterlegt werden können. Ob jedoch ein Arzt vor der Behandlung noch online nachschaut darf wohl bezweifelt werden.

Das Armband an sich hat einen Klettverschluss und liegt ohne zu reiben sant am Handgelenk. Auch die Farben sind frei wählbar.

Meine Ausführung hat vor etwa 2 Jahren rund 20 Dollar gekostet.

Ind der Zwischenzeit ist jedoch diese Erfindung auch über den großen Ozean geschwappt und es gibt auch deutsche Anbieter dieser Armbänder. So spart man sich zumindest die hohen Versandkosten aus den USA.
Weitere Anbieter sind z.B. Safesport ID, idonme, Sosa Armband oder Medmedical.

Ich muss zwar selber zugeben, dass ich das Armband nicht immer trage, auch nicht beim Sport, aber mir vornehme, es wieder häufiger zu verwenden!
Aber wichtiger wie ob man gekennzeichnet ist oder zugeordnet werden kann ist immer noch das man Hilfe bekommt wenn man diese benötigt. Also leiste auch du Erste Hilfe wenn einen Hilfesuchenden findest!






Bis dahin:
Passt auf euch auf!

Markus

Kommentare:

  1. Das ist ja eine super Sache! Da werde ich doch gleich mal nachschauen und mir vielleicht auch eines zulegen. Bisher habe ich nur eine normale Karte dabei, auf der solche Sachen stehen, aber naja, so ein Armband ist eben sehr viel robuster, nicht wahr? Danke für den Tipp :)

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  2. Mir ist so ein Armband auch angeboten worden. Aber ich würde es einfach nicht dauernd tragen.

    Im Gegensatz zu Dir habe ich auf meinen Läufen immer ein Handy dabei.

    Erstmal ist es wichtig, dass man im Notfall gefunden und einem geholfen wird. Die Identitätsfeststellung kommt danach. Da kann das Handy dann auch hilfreich sein.

    LG Volker

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    1. Des Handy hilft aber auch nur wenn die Tastensperre nicht durch ein Kennwort gesichert ist.

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  3. Nach 9/11 gab es mal eine Initiative, Notfallnummern in Handy-Adressbüchern als solche zu kennzeichnen (http://www.imnotfall.de/).
    Hatte ich damals getan. Nur, wer kommt den an das passcodegeschützte Adressbuch ran?
    Oder im Falle des Armbands, erkennt ein Arzt/Helfer es überhaupt als relevante Informationsquelle?
    Bei langen Läufen nehme ich ein Handy mit. Ein umgeknickter Knöchel könnte sonst schon bedeuten, dass man im Wald auf den ersten Gassi-Geher am nächsten Morgen warten muss.

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    1. Die Gefahr das es nicht als Informationsquelle erkannt wird besteht natürlich. Zumindest in den ersten Minuten. Aber irgendwann wird man einen bewusstlosen Mann oder einen der operiert werden muss durchsuchen. Und da findet man die Informationen.
      Aber ein Handy sollte man echt auf den langen Läufen im Nirgendwo dabei haben. Und ansonsten am besten immer jemanden Bescheid sagen wo und wie lange man läuft.

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  4. Hallo Markus
    Das ist eine super Sache! Ich hätte gerne, wenn mein Mann ein solches Band tragen würde. Er läuft oft auf Geschäftsreisen irgendwo im nirgendwo, ohne ID, ohne Hotel-Karte etc. und wäre dabei in Kasachstan mal um ein Haar mal überfahren worden!
    Selber laufe ich auch zuhause seit kurzem immer mit dem Handy in der Tasche. Denn meine Kollegin hat sehr Eindrückliches erlebt. Sie war auf einem Longrun durch Wald und Feld unterwegs und entdeckte auf einem einsamen Weg einen bewusstlosen Mann. Doch wie sollte sie nach den ersten Erste-Hilfe-Massnahmen Hilfe rufen? Zum Glück kamen bald darauf Passanten mit Handy vorbei!!!
    In einer solchen Situation hilft ein eigenes ID-Band nichts - wie wäre es, wenn wir das Handy bei uns trügen und einen Notgroschen, samt ID-Kärtchen unter den Handy-Schoner stecken würden? (An der ID-Karte müsste wohl ein kleines Band festgemacht sein, dass unter dem Schutz hervorguckt.
    Und noch ein Tipp - es ist gut zu wissen, wie man die Koordinaten seines Standortes vom Handy ablesen kann, wenn man mal Hilfe rufen muss.
    Liebe Grüsse und immer sicheres unterwegs Sein!
    Marianne

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    1. Was für eine Geschicht. Ich hoffe das alles gut ausgegangen ist.

      Ja, Hilfe holen oder verständigen sollte man immer können. Aber meist stört so ein Handy auf einer schnellen Runde einfach. Daher habe ich es auch nur bei längeren und gemütlicheren Läufen dabei

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    2. Ja, die Geschichte hat dank dem beherzten Erste Hilfe Einsatz ein glückliches Ende gefunden, der Mann ist wieder wohlauf und seiner Retterin unendlich dankbar!

      Am ehesten liess ich das Handy bei Joggings zuhause liegen. Bei langen und schnellen Läufen ist es immer dabei. Da trage ich auch meinen Trinkgürtel mit (wie auch im Wettkampf). Vorne habe ich am Gurt ein kleines Neopren-Täschchen eingefädelt, dort drin stört das Handy nicht. Ich denke, dass ich selber vor allem bei langen und schnellen Läufen in eine Situation geraten könnte, da Hilfe nötig wäre (Energielosigkeit, Misstritt, Zerrung etc.)!

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  5. Ich finde die Bänder eigentlich sehr gut! Ich laufe auch oft alleine und wenn gefunden werde, kann wenigstens jemand auch meinen Liebsten bescheid geben.
    Beim Altstadtlauf in Köln letztes Jahr wurden keine Startnummern getragen, sondern "nur" das Tshirt der Veranstaltung.
    Dort hat jeder Teilnehmer auch so ein ID Band bekommen, damit man im Notfall nachvollziehen kann, wer es ist
    Ich finde die Idee gut und würde selber immer erste Hilfe leisten - und wenn ich nur den Krankenwagen rufe wenn ich Abends alleine im Wald laufe und mich nicht traue stehen zu bleiben!

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  6. Die Idee ist gut, aber ich habe auch im Handy die sogenannte IC-Nummer eingegeben
    so dass man meine Bezugspersonen erreichen kann
    bei offiziellen Läufen ist sehr oft die Möglichkeit gegeben
    auf der Rückseite Ansprechpartner vorher zu benennen .

    Sicherheit finde ich auch wichtig
    man weiß ja nie

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    1. Und ist dir mal aufgefallen wie selten die Daten auf der Rückseite der Startnummer ausgefüllt sind?
      Habe schon oft Startnummern im Ziel liegen sehen und selten war mal etwas draufgeschrieben. Ok, wenn man schon nicht seine ganze Krankeakte aufschreiben will dann aber doch bitte wenigstens eine Bezugsperson!

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  7. hallo markus :)
    ja genau am schienbein!! haha...mir ist das gestern irgendwie nicht eingefallen *peinlich* ;)
    das ziehen hab ich nur beim rechten bein... und nach dem laufen ist das sofort wieder weg. total komisch...mal schaun obs zieht wenn ich langsamer laufe..
    ich finde die idee mit dem armband toll! werd die inet seiten mal durchstöbern...beim laufen wär so ein band wirklich von vorteil!
    LG aus österreich! ;)

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  8. Huhu, ich habe meine Safesport Id seit ca 1 Woche und lege es einfach gar nicht ab. Durch die verschiedenen Groessen, die man bekommt, kann man sich das passende aussuchen und so ist es sehr angenehm zu tragen und man merkt es einfsch gar nicht, Ausserdem ist es so schoen rosa und das passt vorzueglich zu meinem Kleiderschrankinhalt hihi.
    Die Startnummerrueckseiten bei Laeufen fuehle ich immer aus, das ist ja echt kein Aufwand. Dann sind die Leute wirklich selber schuld, wenn sie es nicht machen. Ein Handy habe ich eigentlich nie dabei, ich habe mir allerdings extra ein Scheckkartenhandy mit ner Prepaidkarte besorgt genau fuer den Fall, irgendwie liegts aber doch nur zu Haus rum. Ansonsten lauf ich meist allein und eigentlich weiss dann auch kein anderer wo. Das weiss ich ja meist selber nicht, denn meist entscheide icb mich spontan mal ne andere Ecke auszuprobieren.

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  9. Ich trage bereits ein ähnliches Armband und gerade wenn ich allein mit dem Rad unterwegs bin oder an Wettkämpfen teilnehme, ist es mir besonders wichtig. Aber daneben gibt es eine Vielzahl anderer Einsatzgebiete wie Surfen bei denen ich es gern bei mir trage.

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