Montag, 30. September 2013

Mein Berlin Marathon 2013

Hallo,

nachdem ich gestern am 40. Berlin Marathon teilgenommen habe möchte ich heute darüber berichten. Bilder der Veranstaltung, etc. werden dann im nächsten Bericht folgen.

Am Samstag sind wir angereist und nach einem kurzen, aber intensiven Stadtbummel mit Besichtigung des Start- und Zielbereichs ging es dann zur Abholung der Startunterlagen am Flughafen Tempelhof. Dort war sprichwörtlich die Hölle los. Aber irgendwie müssen 40.000 Läufer ihre Startnummer ja auch abholen.
Es gab unzählige Aussteller auf der Marathonmesse. Angefangen bei Laufausrüstern, über diverse Marathonveranstaltungen, Pharmaunternehmen bis hin zu welchen die Augenlasern und Honig angeboten haben. Und da musste man auch komplett durchlaufen, denn die Abholung der wichtigen Unterlagen war ganz am Ende angeordnet. Dort gab es dann den Startsack, die Startnummer, der Chip wurde gescannt und man bekam ein blaues Armband mit dem man Einlass in den Startbereich bekommen sollte.
Da ich meine Startnummer bei Enzymkraft gewonnen habe ging ich danach noch an deren Stand vorbei und wurde dort sogar verpflegt. Leckere Snack, Getränke und noch ein Läufershirt gab es für mich.
Zum Abschluss des Tages von eine doppelte Portion Pasta und ab gings ins Bett.

Nach einer sehr ruhigen und erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es dann gegen 7h für mich am Sonntagmorgen schon Richtung Start. Und es waren, knapp 2h vor dem Start schon einige andere Läufer unterwegs. Am Start kam ich dann gegen 7:40h an und musste dort erstmal das Zelt suchen an dem ich mein Kleiderbeutel abgeben konnte. Es war nämlich nichts ausgeschildert.
Anschließend wollte ich noch eine Toilette aufsuchen, aber obwohl es wohl dutzende Dixi-Toiletten gab war es deutlich zu wenig. Es bildeten sich Schlangen von über 100 Läufern… Also wurden wir Männer an den Büschen akzeptiert ;)
Vom Startbereich bis in meinen Startbereich war es dann noch etwa 1km. Diesen lief ich dann mit den vielen, vielen Teilnehmern an. Pünktlich zum Start der Rollstuhlfahrer und Handbiker bin ich eingetroffen und durfte schon mal die Stimmung genießen. Dann ab in meinen Startbereich D (Zielzeit 3:00 – 3:15h) und schon kurz darauf ertönte unter tosendem Applaus der Startschuss.

Los ging es die ersten 2,5km dichtgedrängt auf der Str. des 17. Juni. Vorbei an der Siegessäule und durch den riesigen Kreisverkehr. Und schon dort herrschte eine Atmosphäre… unbeschreiblich. Die Zuschauer kamen auch von überall her. Zwar hörte man während des gesamten Laufs sehr viele dänische Anfeuerungen (es waren über 6.000 Dänen am Start), aber auch Anfeuerungen für die Italiener, Schweden, Finnen, Briten, Amerikaner, Mexikaner, Japaner, …. gab es. Insgesamt waren deutlich über 100 Nationen am Start.
Die erste Kurve gab es dann am Erst-Reuter-Platz. Dort warte dann auch meine Frau und die bekam erstmal ein Kuss von mir :-) Dieses Stehenbleiben gönnte ich mir gerne.
Weiter ging es dann, ganz leicht ansteigend und mit Sonne in den Augen, die nächsten 4km zurück Richtung Reichstag. Dort war dann eine weitere Stimmungshochburg. Diese zog sich dann aber die nächsten 2-3km hin. Dort liefen wir vorbei am Friedrichbaupalast und langsam aber sicher zum Alexanderplatz.
Ein Blick auf meine Uhr zeigte erstaunliches. Ich war sehr schnell unterwegs, wahrscheinlich zu schnell. Sollte ich diese Zeit durchstehen käme eine Zielzeit von 2:50-2:55h dabei heraus. Aber langsam Laufen ging fast nicht, so sehr wurde man angepeitscht. Und ich fühlte mich auch richtig gut!
Bei Km 11 kamen wir dann am Alex vorbei und von dort ging es Richtung Süden und Kreuzberg. Zwar gab es immer wieder einmal ein paar hundert Meter mit wenigern Zuschauern oder keiner der vielen Bands, aber diese Ruhe tat dann auch gut.
Bei Km 15, nach einer 1h Laufzeit, aß ich dann auch zum ersten Mal. Im Angebot waren Bananen und Äpfel. Zu trinken gab es dazu Wasser, Tee und Powerrade. Also ausreichend. Außerdem waren die Stationen sehr lange, man musste also nicht gleich den ersten Tisch anlaufen, sondern hatte ca. 20 Biertische lange Zeit etwas zu trinken zu bekommen. Und wer einen Schwamm dabei hatte (gab es im Startsack) konnte sich damit dann auch erfrischen.
Dort bei Km 15 traf ich dann auch zum zweiten Mal meine bessere Hälfte und verabschiedete mich dann für die nächsten 23km von ihr. Erst am Potsdamer Platz sollten wir uns wiedersehen.
Der Lauf durch Kreuzberg und Neukölln bis zur Halbmarathonmarke war dann auch wunderschön. Selbst an Gegenden, die einem eher heruntergekommen vorkamen, waren so viele Zuschauer an der Strecke das man es nicht wahrhaben wollte. Das Highlight erlebte ich dann etwa bei Km 19. Dort fühlte ich mich dann wieder einer der Radstarts die sich bei der Tour de France einen Berg hochquälen und die Zuschauer im Spalier stehen. Fast genauso enge wurde es hier. Mich hat das eher wenig gestört :-)
Die Halbmarathonmarke erreichte ich dann nach 1:27h. Allerdings merkte ich schon dort, dass ich etwas langsamer wurde. Die Kilometerzeiten von unter 4:10 min/km konnte ich nicht mehr halten und lief mit 4:15 – 4-20 min/km weiter. So ging das dann etwas bis Km 27. Dort wurden wir zusätzlich zu den vielen Verpflegungsstellen von noch Powerrade mit Gels und Riegel versorgt. Da meine Kräfte stark nachließen und ich schon einige Kilometer ein ziehen im rechten Knie hatte nach ich ein solches Gel zu mir obwohl ich nicht wusste ob ich es vertragen würde. Schon einen Km weiter ging es mir besser, aber das lag an den Zuschauern am Wilden Eber. Dort standen die Zuschauer 5reihig und feuerten nach 2/3 der Strecke jeden Läufer an! Wahnsinn!
Die nächsten Km in Richtung Kürfürstendamm wurden dann leider auch langsamer (ca. 4:35 min/km). So war es dann bei Km 31 auch soweit und die 3h Zugläufer überholten mich mit einigen Mitläufern. Leider konnte ich nicht folgen, den zu den in der Zwischenzeit starken Knieschmerzen hatten sich Oberschenkel- und Wadenkrämpfe gemischt. Aber ich wollte durchhalten und kämpfte für jeden Kilometer.
Bei Km 36 hatte sich Erdinger dann etwas besonderes einfallen lassen. Eine Motivationswand. Dort wurden beim Überlaufen der Zeitmessmatte Sprüche ausgegeben die Angehörige oder Freunde vorab im Internet eingegeben hatten. Der Spruch meiner Frau gefiel dem Moderator dort so gut, dass es ihn gleich vorgelesen hat: „Markus, dein nächster Run geht in den Kreissaal“. Das zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen den für mich waren es noch 2km bis zum nächsten Treffen mit meiner Frau. Bis dahin wollte ich unbedingt durchhalten. Und am Potsdamer Platz sah ich sie dann auch und bekam nochmals einen Kuss.
Leider versagten dann aber meine Beine. Wäre ich einfach mit 5 min/km weitergelaufen wäre es eine neue Bestzeit geworden, aber mir war meine Gesundheit wichtiger und so ging ich einige hundert Meter. Und dann kamen die Zuschauer. Dutzende lasen dann meinen Namen auf der Startnummer und schrien und feuerten mich an. So musste ich irgendwann nochmals loslaufen. Vorbei ging es dann bei Km 40 an Gendarmenmarkt und dann in Richtung Brandenburger Tor. Um jedoch für die letzten Hundert Meter fit zu sein ging ich dann nochmals.
Dann die letzte Kurve. Vor mir blauer Himmel, Sonnenschein und das Brandenburger Tor. Ich nahm meine Füße in die Hände und lief los. Nicht schnell sondern mit puren Genuss. Schon beim Durchlaufen des Tors riss ich die Arme nach oben. 400m vor dem Ziel. Ich hört überall nur Zuschauer, sah das Ziel, bekam Gänsehaut und lief. Ich war noch nie bei einem Zieldurchlauf zu emotional! Es war wunderschön!

Ergebnis: 3:10:15h
Platz 2633 und Platz 300 in meiner Altersklasse

Im Ziel waren dann erstmal viele Mediziner und Helfer, die jeden Läufer musterten. Ein paar Schritte weiter gab es dann wunderschöne Medaillen und eine Wärmefolie.
Und dann endlich etwas zu trinken und zu essen. Dort verpflegte ich mich erstmal ausgiebig! Dann bekam man noch eine Tüte mit Wasser, Salzstangen, Müsliriegel und Schokocrossaint in die Hand gedrückt und war schon im Start- und Zielbereich.
Da ich wusste das noch eine lange Heimfahrt vor mir stand holte ich meine Klamotten ab und suchte die Duschen. Den ausgeschildert war auf der Wiese vor dem Reichstag immer noch nichts.
Die Duschen und Umkleidemöglichkeiten waren dann wie die Toiletten deutlich unterdimensioniert.

Dann ging es zurück durch die Menschenmassen zu meiner Frau und dem Auto und die ganze 7stündige Heimfahrt schwärmte ich von dem Marathon :-)


Kurzbewertung:

Strecke:
Hauptsächlich flach, aber windanfällig. Lange Geraden, keine langsamen Kurven, absolut Bestzeitentauglich!

Organisation:
Verbesserungswürdig. Bessere Beschilderung, mehr Toiletten und Duschen notwendig, Marathonmesse die Wege bis zur Startnummer zu lang

Verpflegung:
Sehr gut. Viele Helfer an den Ständen die einem auch das Trinken und Essen reichen. Im Ziel hätte es noch mehr Essen sein dürfen

Stimmung:
Unbeschreiblich!


Bis dahin:
Jeder muss mal in Berlin gelaufen sein! Auch du!

Markus

Sonntag, 29. September 2013

Berlin Marathon - Ich habs geschafft

Hallo,

ja, ich war dieses Wochenende wirklich in Berlin. Und natürlich bin ich dann auch beim Marathon mit gelaufen.
Der Weltrekord wurde mir zwar weggeschnappt, aber mit meiner Zeit bin ich zufrieden - wollte ich es doch genießen. Am Ende blieb die Uhr bei 3:10:15h stehen.  Und das trotz Krämpfen und Knieschmerzen.

Jetzt bin ich auf dem Heimweg und genieße das Feeling. Jeder (Marathon)Läufer weiß was ich meine...

Bis dahin:
Ausführlicher Bericht folgt natürlich

Markus

Dienstag, 24. September 2013

Ein Reim auf Berlin

Hallo,

5mal werden wir noch aufstehen,
dann werden wir durch Berlin gehen.

Ich bin darauf schon ganz gespannt,
aber das ist jedem Läufer ja bekannt.

Was wird mich dort so erwarten,
ich schaue schnell auf eine der Karten.

Eine schnelle Strecke soll es werden,
davon lasse ich mir den Spaß aber nicht verderben.

Potsdamer Platz, Alex und Brandenburger Tor,
so stelle ich mit den Berlin Marathon vor.

Meine Zielsetzung beträgt 3 1/2 Stunden,
aber da bin ich nicht so daran gebunden.

Im Vordergrund soll der Spaß stehen,
und das soll bitte auch jeder verstehen.

Wir werden uns machen zwei schöne Tage,
dass ist sicherlich keine Frage.

Entsprechende Erholung und lecker Essen,
sind dann auch nicht zu vergessen.

Ich werde berichten von meinen Lauf,
und ihr seid gespannt darauf.


Bis dahin:
Kommentare nur in Reimform ;)

Markus

Freitag, 20. September 2013

Die Vorfreude steigt

Hallo,

nachdem gestern der Besuch mit meiner hochschwangeren Frau beim Frauenarzt erfolgreich und gut verlaufen ist kann ich nun schon etwas beruhigter für Berlin planen.
Den in neun Tagen ist er - der Berlin Marathon!

Sollte jetzt nicht plötzlich sich der Muttermund öffnen oder die Fruchtblase platzen steht einem Kurztrip in die Hauptstadt nichts mehr im Wege.

Geplant ist schon alles: Fahrt mit dem Auto, Parkplatz vor Ort gesucht, Übernachtung für zwei Nächte gebucht, ein gutes italienisches Restaurant herausgesucht, ...

Und auch ich persönlich bin aufgrund der Läufe in den letzten Wochen optimistisch. Trotz der bestzeitentauglichen Strecke weiss ich aber auch heute schon, dass es für mich keine wird. Dafür habe ich einfach nichts ausreichend trainiert. Aber das soll und kann auch garnicht das Ziel sein.
Das Ziel soll sein Spaß zu haben, die Stimmung aufzusaugen, genußvoll ins Ziel zu laufen und dabei möglichst unter 3 1/2h bleiben. Hört sich doch machbar an.

Jetzt heißt es noch neunmal schlafen und dann: Berlin, Berlin, wir laufen durch Berlin :-)

Bis dahin:
Ich freue mich

Markus

Donnerstag, 19. September 2013

Born to run - Eine Rezension

Hallo,

schon vor einiger Zeit habe ich geschrieben, dass ich dabei bin das Buch "Born to run" von Christopher McDougall zu lesen. Und vor ein paar Tagen habe ich dann auch beendet und möchte es einfach nochmals kurz vorstellen.

In dem Buch geht es um einen Journalisten der aus der Ich-Form erzählt wie ihm von Ärzten abgeraten wird zu laufen, weil es zu schwer ist und sich dadurch zu sehr verletzt. Er beschließt jedoch dies so nicht ganz zu glauben und findet einen Experten der ihm das Gegenteil erzählt und das wir eben zum Laufen geboren sind.

Auf seiner Erfahrungssuche kommt er dann in Kontakt mit den Tarahumara-Indianern. Diese leben komplett zurückgezogen in den Bergen Mexikos und es gibt Geschichten über sie in denen es heißt das sie die besten und schnellsten Läufer, auch über Ultradistanzen, sind und waren die es gibt.

Bei der Reise dorthin trifft er dann einen einsamen Läufer, der Kontakt zu den Indianern hatte und sie beschließen das sie ein Rennen organisieren wollen. Zwischen den besten Ultraläufern der zivilisierten Welt und den Tarahumara.
Während dieser organisert wird werden jedoch viele Zwischengeschichten erzählt. Diese handeln dann fum Barfuss-Laufen, von diversen Ultrarennen um Personen näher vorzustellen und von der Entwicklung des Menschen zum Läufer oder eben davon Weg. Auch wird behandelt wie seit der Entwicklung des modernen Laufschuhs vor einem halben Jahrhundert das Laufen und unsere Füße darunter gelitten haben.

Zum Ende des Buches sei soviel verraten: Es kommt zu dem Rennen und es wird äußerst mitreißend.

Was hat mir an dem Buch gefallen?
- Die Geschichte eines fast vergessenen Läufergemeinde im Nirgendwo
- Die Erzählung über die Entwicklung des Menschen zum Läufer
- Die Vorteile des Laufens und Barfuss-Laufens werden gut beschrieben
- Interessante Einblicke in die Szene von Ultraläufern

Was war nicht so gut?
- Teilweise sehr ausschweifende Erzählungen von uninteressanten Ereignissen bis der Autor und Mitläufer des Rennens wieder zur eigentlichen Geschichte zurückkommt
- Teilweise werden Lance Armstrong und seine Mitradler in den siebten Himmel gelobt. Zum Erscheinungsdatums des Buches war wohl nichts über Doping bekannt ;)

Empfehlung:
Ich empfehle das Buch für diejenige zu lesen die mehr über Ultraläufer und Barfuss-Läufer erfahren wollen und warum hochentwickelte Laufschuhe manchmal die falsche Wahl sein können.
Das Buch bekommt man ab 11,50€ im Internet.

Bis dahin:
Kennt ihr noch interessante Bücher übers Laufen?

Markus

Montag, 16. September 2013

Spontanes Trainingslager

Hallo,

am Samstag morgen habe ich spontan beschlossen dieses Wochenende zu einem trainingsintensiven Sportwochenende werden zu lassen. Auf dem Programm sollten neben Laufen auch allerlei Kräftigungsübungen stehen und entspannende Spaziergänge.

Und hier das Ergebnis der letzten beiden Tage:

800 Sit-ups
200 Liegestützen
150 Kniebeugen
15 Minuten Rückentraining
90 Minuten Spazieren
und
3 Laufeinheiten:

Die Erste:
Samstag Morgen, nüchterne Magen direkt nach dem Aufstehen.
7 gemütliche km zum Wachwerden und Aufwärmen. 30 Minuten Laufzeit

Die Zweite:
Intervalltraining am Samstag Nachmittag. 3km Einlaufen, danach 7x 400m Sprinten auf der Bahn. Mit 400m Austraben. Pace zwischen 3:10 und 3:20min/km. Anschließend knapp 3km Auslaufen.
Insgesammt 12km in 52Minuten

Die Dritte:
Langer Lauf über 22km. Sehr hügeliges Gelände (400HM) mit etwas schweren Beinen vom Vortag. Zwischendrin etwas die Orientierung verloren und nicht mehr genau gewußt wie ich heimkommen soll. Ankunft nach 1:50h.


Fazit:
Ein sehr intensives Wochenende. Hat aber auch extrem viel Spaß gemacht. Im gesamten fast die Strecke eines Marathons gelaufen.
Spüre aber auch ganz genau welche Muskelgruppen ich in letzter Zeit vernachlässigt habe.
Bin gespant wie ich das in der kommende Woche alles verkraften werde.

Bis dahin:
Einen schönes Wochenstart

Markus

Donnerstag, 12. September 2013

Es geht voran

Hallo,

und die Überschrift bezieht sich nicht nur auf meine wieder ansteigende Form, sondern auch auf mein bisheriges Läuferleben.
Zum einen habe ich die letzten 3 Wochen seitdem ich mich ernsthaft mit einer Teilnahme am Berlin Marathon beschäftige kräftig trainiert und fühle mich auch gewappnet für einen tollen Marathon mit einer Zielzeit von unter 3 1/2h.

Aber auf der anderen Seite habe ich die letzten beiden Tage auch mal alle Läufe an denen ich teilgenommen habe aufgelistet. Und da ist seit 2009 doch einiges zusammengekommen. Anfangs noch langsam und auch nicht so erfolgreich wird immer mehr deutlich wie erfolgreich mein Training doch in der Zwischenzeit war. Momentan fühle ich mich sogar in der Lage einen Marathon in den Angriff zu nehmen ohne wochenlang nur darauf trainiert zu haben. Natürlich wird es dann keine spitzen Zeit ergeben, aber ankommen und Spaß haben ist doch auch ein schönes Ziel!

Wie lange lauft ihr denn schon so?


Bis dahin:
Aufhören kommt nicht in Frage!

Markus

Mittwoch, 11. September 2013

Neues Design

Hallo,

ich habe gerade versucht meinen Blog etwas übersichtlicher zu gestalten und auch rechtlich einwandfrei hinzubekommen. Deshalb nun auch das Impressum.
Überlegt habe ich mir folgende Kategorien:
Ein kleiner Bericht über mich, meine Bestzeiten, meine bisherigen Läufe (mit Link zu den Berichten und oder den entsprechenden Veranstalter-Webseiten) und eben das Impressum.
Bis das jedoch alles fertig ist wird wohl aber noch ein, zwei Tage vergehen ;) Aber ich beeile mich.

Und bei dem Schmuddelwetter mit Regen, Wind und ziemlicher Kälte habe ich auch gerade gar keine Lust auf lange Läufe. Aber das wird bestimmt bald wieder.


Mögt ihr das jetzige Wetter um zu laufen?

Gefällt euch meine Gedanken zur Umgestaltung der Seite?


Bis dahin:
Alles neu macht der Herbst


Markus

Montag, 9. September 2013

Berlin kann kommen


Hallo,
 
aktuell plane ich wieder ein bisschen für Berlin. Schließlich fahre ich, wenn alles gut läuft, über das Wochenende des Berlin Marathons hin und laufe dann natürlich auch mit.
Hotel ist gebucht, ich bin über den Marathon bestens informiert. Jetzt fehlt nur noch, dass es meiner hochschwangeren Frau gut genug für die Reise geht und am besten auch das Wetter mitspielt.
 
Ist noch jemand an dem Wochenende in Berlin zum Mitlaufen oder Zuschauen?
 
Bei welchem Wetter lauft ihr am liebsten?
 
 
Bis dahin:
Ein Marathon ist ein 7km Lauf mit 35km Anlauf

Markus

Sonntag, 8. September 2013

Ich bin den Halbmarahton gelaufen

Hallo,

auch wenn meine Form und Vorbereitung in letzter Zeit nicht dazu passte bin ich am Samstag noch spontan an den Start des Halbmarathons durch den schönen Schurwald in Rommelshausen gegangen.

Am Ende kann ich sagen, dass es sehr kraftraubend, heiß und anstrengend war. Aber trotzdem ein schöner und erfolgreicher Lauf! Nach 1:31:46h blieb dann auch die Uhr stehen.
Dies sind zwar gute 4:30min mehr wie letztes Jahr, aber eben wie gesagt auch unter ganz anderen Voraussetzungen.
Gestern war es hier vor Ort sehr warm und meine Beine sagten mir von Anfang an, dass sie es heute gerne etwas flacher und langsamer hätten. Aber flach war es absolut nicht! 350HM standen auf den Programm. Dabei waren etliche steile Anstiege zu verzeichnen.
Während ich die ersten 3-5km noch den Drittplatzierten im Blickfeld hatte musste ich dann aber abreißen lassen und wurde auf der hügeligen Strecke noch auf Platz 7 (Platz 2 in der AK) geschoben. Aber das musste ich an dem Tag auch einsehen. Ein dagegenhalten war einfach nicht möglich.
Aber trotzdem bin ich nicht stehen geblieben sondern habe mich durchgebissen bis zum letzten Meter. Das merkte ich dann auch im Ziel, wo ich durchaus einige leichte Krämpfe hatte. Wie leider auch schon auf Strecke.

Im Gesamten kann ich aber sagen, dass mir der Lauf sehr gut gefällt. Eine Top-Organisation, stimmige Preise und ein Lauf der es landschaftlich mit jedem aufnehmen kann. Nur auf die leichte Schulter darf man ihn nicht nehmen! Dies sieht man wohl auch an den Bildern meines Zieleinlaufs ;)

Und einen kleinen Preis gab es für den 2. Platz dann auch noch. Ein Handtuch :-) Letztes Jahr habe ich eines in Gelb erhalten, dieses Jahr in rot und wenn ich nächstes Jahr wieder aufs Trepple komme gehöre ich zu den Senioren und dann gibt es Wein. Also ein guter Anreiz wie ich finde :-)

Zum Abschluss noch einige Bilder vom Start, der ersten Runde auf der Bahn und meinem Zieldurchlauf.








Leider haben die Bilder nur eine mäßige Qualität. Handyfotographie eben ;)


Bis dahin:
Niemals aufgeben - du wirst immer belohnt!

Markus

Freitag, 6. September 2013

Morgen Halbmarathon oder doch nicht?

Hallo,

heute dreht sich alles um die Frage gemäß einem Songtext von Fettes Brot: „Soll ichs wirklich machen oder lass ichs lieber sein?“

Und zwar geht es um den morgigen Halbmarathon Rommelshausen. 21,1 hügelige Kilometer mit 300HM. Perfekt um die Form zu überprüfen und einen letzten schnellen Lauf vor Berlin zu laufen.
Des Weiteren spricht für den Lauf, dass die Landschaft echt wunderschön ist. Es geht durch einen tollen Wald und Weinberge. Und die Strecke ist schön anspruchsvoll. Und das ich letztes Jahr auch dort mitgelaufen bin und völlig überraschend damalige Bestzeit gelaufen bin und damit 8 insgesamt und 2 in meiner AK wurde. Die Aussichten auf eine gute Platzierung und ein Platz auf dem Stockrl sind also gegeben.

Was mich jedoch davon abhält ist mein momentaner Zustand. Die Von Montagnacht bis Mittwochabend plagte mich eine Magen-Darm-Grippe, die mich ziemlich schwächte. Konnte kaum essen und fühlte mich einfach schlecht. Als ich dann gestern mal wieder nach 2 Tagen Pause laufen war lief es auch entsprechend mäßig. Ich quälte mich die 12km nach hause. So schwere Beine hatte ich selten und eigentlich vom ersten Schritt an Seitenstechen. Ich merkte richtig wie mir die Kraft fehlte. Allerdings lief der letzte Kilometer nach einer Gehpause wieder richtig gut.

Geplant habe ich einfach mal ich heute ganz vorsichtig eine ganz kleine Runde laufen gehen um zu testen wie meine Beine laufen und mich dann nach meinem Gesundheitszustand und persönlich Gefühl morgen richte wenn es darum geht ob ich mich an den Start trauen oder nicht. Angemeldet bin ich noch nicht, aber das geht ja ganz schnell ;)

Bis dahin:
Ein schönes Wochenende

Markus

Mittwoch, 4. September 2013

Sport im August

Hallo,

nachdem ein weitere Monat dieses Jahr ins Land gezogen ist gibt es auch von mir eine Auswertung meiner sportlichen Aktivitäten des August.

Hauptsächlich war ich, wie immer, laufen. Und zwar über 200km. Bei der Aufzeichnung vor Garmin sind jedoch mehrere kürzere Läufe nicht mit aufgezeichnet:
Was auch nicht stimmen kann sind die Höhenmeter von über 45km. Da hat wohl meine Garmin einmal gehörig gesponnen. Wie ich grade gesehen habe, zeigt sie mit für ein Intervalltraining auf der flachen Bahn 44km postiver Höhenunterschied an ;-)

Zusätzlich zum Laufen war ich im August noch ab und an Rad fahren. Aber dies waren eher kurze Strecken zur Arbeit und nach Hause. Mehr wie 50km sind da nicht zusammengekommen.

Was ich eigentlich fast jeden Morgen machen, außer ich habe Rückenschmerzen oder andere körperliche Probleme, sind 300 Sit-ups. Ist zwar auf dauer etwas einseitig trainiert, da der Rücken zu kurz kommt, aber ich mag es wenn mein Bauch trainiert ist.


Für den September habe ich mir eine Leistungssteigerung im Bezug auf die Kilometeranzahl vorgenommen. In Richtung 250km sollte es schon gehen.

Bis dahin:
Genießt den Sonnenschein

Markus

Montag, 2. September 2013

Longrun am Sonntag

Hallo,

aufgrund meines gewonnen Startplatzes für den Berlin Marathon versuche ich nun mit allen Mitteln mich in kürzester Zeit auf diesen Lauf vorzubereiten.
Nachdem letzte Woche bereits wieder Intervalle auf dem Programm standen lief ich nun gestern auch meinen ersten Longrun seit dem Montafon-Arlberg-Marathon.

Zum ersten Mal sollte es jedoch auf einen langen Lauf gehen ohne das meine Frau mich auf dem Fahrrad mit Getränken begleitet. Ein wenig Bammel hatte ich auch. Und kein Frühstück hatte ich auch.
Los ging es die ersten 3km hügelig um danach sich langsam einzupendeln. Nach 7km war ich am Neckar angekommen und lief nun konstante 4:15 – 4:30min/km Zeiten. Am Stuttgarter Max-Eyth-See angekommen gab es eine Überraschung für mich. Dort verteilten an diesem Tage nette, junge Menschen von hohes C ein neues Sportgetränk und machten „Blitzerfotos“ von Läufern. Ich hatte jedoch keine Lust stehenzubleiben und beschloss noch 3km weiterzulaufen und dann wieder zurück zu kommen. Gesagt – getan. Ich kam zurück und mir wurde dann im Laufen eine 0,75l Flasche gereicht. Es gab dabei zweierlei zu Auswahl und ich entscheid mich für die Variante Apfel-Traube-Citrus von Naturelle Sport. Der erste Schluck und: „uiii, ist das bitter.“ Nach einigen weiteren kleinen Schlücken gewöhnte ich mich jedoch daran und war froh nach 13km etwas zu trinken bekommen zu haben.
Dann fing es jedoch die nächsten 10min heftig an mit regnen und der Lauf wurde zum Regentanz. Ich sah jedoch schon wie sich in meiner Laufrichtung die Wolken auseinanderzogen und lief einfach fröhlich weiter. Die Kilometer wurden zwar nun etwas langsamer (4:40min/km) aber es lief noch immer super.
Bei Km19 musste ich mich dann entscheiden wie ich nach hause laufe und entschied mich für die längste Variante. Also noch 2 flache Kilometer und dann 2km Kilometer knackig bergan. Als ich dort oben war merkte ich das es für mich nicht alltäglich ist eine solche Strecke zu bewältigen, aber noch war ich nicht am Ziel. Es folgten noch 5 weiter realtiv flache Kilometer bei denen ich die beiden letzten nochmals richtig anzog und um die 4min/km benötigte.
Nach 28km bin ich dann etwas erschöpft, aber vor allem sehr glücklich und guter Dinge angekommen und freue mich nun auf die weiteren Schritte in Richtung Berlin.

Bis dahin:
Eine sportliche Woche
Markus