Montag, 30. Dezember 2013

Mein Laufjahr 2013

Hallo,

auch ich muss dieser Tage erschreckt feststellen, dass das Jahr 2013 sich rapide dem Ende entgegen neigt. Dabei kommt es mir vor wie gestern das wir in dieses Jahr gestartet sind. Es ist gerade ein Jahr her das ich im Central Park in NYC meine Runden gedreht bin und mich auf Nachwuchs einstellen durfte...

Aber was brachte mir das Jahr sportlich?
Zu allererst einmal drei neue Paar Laufschuhe, eine neue Marathon Bestzeit, meinen ersten Bergmarathon und die Erkenntnis das ich in der Zwischenzeit auch relativ unvorbereitet und locker einen Marathon laufen kann.
Aber der Reihe nach:

Der Januar startete und damit auch eine Phase in der ich absolut jeden Tag laufen wollte. Leider hielt dies nur ein Monat an. Damals plagte mich vor allem mein schlechtes Gewissen im Bezug auf die Vorbereitung des Zürich Marathons. Entsprechend sportlich und ambitioniert ging es dann auch bis Anfang April weiter. Dort lief ich dann in Zürich auch eine neue Bestzeit. Allerdings bin und war ich damit nicht ganz zufrieden. Aber ich gelobe Besserung für 2014.

Ende April lief ich dann meinen ersten Traillauf. Diesen durfte ich dann auch als 8. beschließen. Leider gings es nicht ganz so weiter.
Völlig unerwartet kam dann Anfang Mai die Sonne heraus und es wurde warm. Und dies an meinem Halbmarathonwochende. Zwar wurde ich Gesamt 6. und in meiner AK 1., aber die Zeit war bei weitem nicht das was ich vor hatte.

Dafür folgte schon wenige Wochen später ein Highlight. Ich durfte zum ersten Mal einen Lauf gewinnen. Ja, okay, er war nicht allzu groß und wirklich schnell war ich auch nicht. Aber hey, ich habe gewonnen. Und das noch bei mir daheim! Da war die Freude natürlich groß!

Doch eigentlich galt da schon meine Vorbereitung auf meinen ersten Bergmarathon. Den Montafon-Arlberg-Marathon. Relativ spontan meldete ich mich dann im Juni noch zu zwei Läufen an. Zuerst der Stuttgarter Halbmarathon. Ich lief wie von der Tarantel gestochen und verbesserte meine Bestzeit um mehr als 3 Minuten. Man war ich happy. In dieser Form durfte ein 9,9 km Lauf eine Woche später gerne kommen. Hochgerechnet auf 10 km hätte ich bei diesem Lauf meine Bestzeit ebenso um mehr als 2 Minuten verbessert. Ich war also in einer spitzen Form.
Trotzdem wollte ich am Berg nicht Vollgas geben sondern genießen. Und das tat ich dann auch. Nachzulesen in meinem wohl schönsten Laufbericht dieses Jahres. Und trotz meines Relax-Marathons durfte ich auch hier als 2. meiner AK aufs Podium!

Entsprechend beruhigt und entspannt verabschiedete ich mich auch in einer relativ ruhige Sommerpause. Irgendwann merkte ich jedoch das ich wieder einen Anreiz braucht um trainieren zu gehen und meldete mich für einen Halbmarathon an. Dort lief ich dann zwar 4 Minuten langsamer wie letztes Jahr, aber trotzdem wieder als 2. in der AK durchs Ziel.
Außerdem diente dieser Lauf mir auch als Vorbereitung auf den Berlin Marathon. Diese Teilnahme hatte ich ganz unverhofft gewonnen und mich auch nicht darauf vorbereitet. Trotzdem lief ich entspannt durch Berlin und genoss ein wunderschönes Wochenende.

Kurz darauf kam dann mein Sohn zur Welt und die Welt war erstmal eine andere. Das Laufen musste nun mit anderen wichtigen Dingen im Leben unter einen Hut gebracht werden. Dank wunderbarer Unterstützung in der Familie gelang mir dieses jedoch auch.

Seit Anfang Dezember befinde ich mich nun bereits wieder in der Vorbereitung auf den nächsten Marathon. Dort soll eine neue Bestzeit fallen. Aber das erst nächstes Jahr.


Bisher bin ich dieses Jahr nun 2895 km gelaufen. Dies werden aber nicht alle bleiben. Den ein Lauf steht noch aus. Genau 11,1 km werden es noch sein. Am morgigen Silvesterlauf in Bietigheim.
So soll dieses Jahr ausklingen wie das letzte und hoffentlich ein solch schönes einleiten wie das diesjährige.

In diesem Sinne wünsche ich allen
- einen guten Rutsch, aber trittsichere Laufschuhe!
- weiterhin viel Spaß beim Laufen und ein kleinen Ehrgeiz!
- das die beruflichen und sportlichen Ziele in Erfüllung gehen. Nix ist unrealistisch! Aber am wichtigsten ist immer noch das private Glück!


Bis dahin:
Keine Vorsätze sondern einfach machen!

Markus

Samstag, 28. Dezember 2013

Meine Tchibo-Laufhose - Für gut befunden

Hallo,

wie bereits Anfang Oktober kurz berichtet habe ich mir damals bei Tchibo Laufklamotten gekauft. Einmal ein Langarm-Oberteil und eine lange Thermohose.
Das Oberteil konnte ich in diesem Herbst und Winter noch nicht wirklich ausführen, daher nur ein kurzer Testbericht zur Hose:

Die Hose erfüllt erstmal den wichtigsten Zweck. Sie hält bei kaltem Wetter und Wind schön warm!
Außerdem gibt es trotz mehrmaligen waschen keinerlei Qualitätsprobleme mit dem guten Stück.
Was mir jedoch am besten gefällt ist die Passform. Bisher bin ich im Winter immer nur in Tights gelaufen. Die zwickten und verrutschten doch früher oder später. Diese Hose ist jedoch etwas weiter geschnitten, aber nicht so das sie rumhängt, sondern immer noch einiger massen figurbetont. Das kommt mir und meinem Laufstil deutlich mehr entgegen.
Die Hose war also ein sehr guter Test für weitere Modelle und zukünftige Winter. Ich werde in Zukunft sicherlich eher zu einer solchen Variante tendieren.

Anbei noch zwei Bilder bei denen wohl klar ersichtlich sein sollte das ich die Hose wirklich getragen habe. Aber so ist das halt bei dem Wetter und wenn man als Mann Spaß am Laufen hat :-)


Bis dahin:
Wo ist die nächste Schlammgrube? 

Markus

Montag, 23. Dezember 2013

Ein schönes Weihnachtsfest!

Hallo,

ich möchte allen Lesern, Freunden, Läufern, Menschen, Familien und allen anderen fröhliche, friedliche und gesegnete Weihnachten wünschen.
Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen - egal ob materiell oder privat.

Und das ihr weiterhin Spaß am Sport haben werdet und euch gerne bewegt :-)



Bis dahin:
Endspurt ins neue Jahr

Markus

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Mein Longrun nach und durch Stuttgart

Hallo,

da ich seit heute Weihnachtsurlaub habe nutze ich heute Morgen bei erschreckend kühlen Temperaturen und Morgenreif die Möglichkeit einen Longrun durch zuziehen. Nr.2 in der Vorbereitung auf den Bienwald Marathon.
Los ging es zu Beginn sehr gemütlich über Äcker. Leider war weder der Himmel wunderschön noch der der Morgenreif genug ausgereift für schöne Bilder:


Nach 4 km bin ich dann am Neckar angekommen und von dort in Richtung Stuttgart gelaufen. Der Neckar sollte mich nun für die nächsten 18 km begleiten.


Nach 11 km ein kleines Highlight. Der Max-Eyth-See. Stuttgarts größter See. Leider ist sowohl Baden im Sommer wie auch Schlittschuhlaufen im Winter verboten. Aber ein tolles Naherholungsziel ist es trotzdem:


Was in Stuttgart auch auf keinen Fall fehlen darf sind die vielen Weinberge. Hier sogar direkt am Neckar.
Sollte mal jemand am Stuttgart Lauf, dem Halbmarathon in Stuttgart, teilnehmen führt die Strecke unter anderen genau zwischen dem Neckar und diesem Weinberg hindurch.

Wo wir schon beim Stuttgart Lauf sind. Ziel ist dann die Mercedes-Benz-Arena. Dort lief ich auch vorbei. Das Heimstadion des VfB Stuttgart hat einen gewissen Reiz und ist von den Halbhöhenlagen Stuttgart im Tal immer gut zu sehen.

Direkt nach den Stadion kommt man am Mercedes-Benz Museum vorbei. Das ist für jeden Stuttgarter und Touristen ein Must-See. Die komplette Geschichte des Automobils vom Pferdewagen bis zum SL63 AMG ist zu sehen. Und das in einer beeindruckenden Architektur mit einem interessanten Konzept für den Rundgang. Man beginnt oben und läuft dann immer kreisförmig nach unten.

Nachdem ich dann jedoch den Neckar hinter mit gelassen habe sollte es hügelig werden. Und so begann dann auch ein sehr kraftzehrender Anstieg der mich sogar zum Marschieren brachte. Es sollte immer in Richtung des Württemberg gehen auf dem von weit sichtbar eine Grabkapelle von König Wilhelm I und seiner Frau Katharina thront.

Dabei durften natürlich die Weinberge, die in Stuttgart obligatorisch sind, einfach nicht fehlen.

Oben angekommen hat man dann einen fantastischen Ausblick auf den Stuttgart Talkessel. Und wenn man genau hinschaut entdeckt man links sogar wieder die Mercedes-Benz-Arena an der ich 30 min vorher vorbei gelaufen bin.

Zum Abschluss sollte es dann noch 5 km bergab gehen bei denen ich versuchte nochmals etwas Tempo zu machen. Allerdings war heute nicht ganz mein Tag. Von Beginn an hatte ich einige Zipperlein und es wollte nie ganz rund laufen.
Entsprechend froh war ich dann auch als es nach 31,5 km hieß: Ziel!

Seitdem entspanne ich mich daheim ein wenig was ich bei 280 HM und einer Pace von 4:53 min/km vielleicht auch verdient habe.

Morgen soll es dann ein wenig ans Auslaufen gehen und am Sonntag ist schon der nächste lange Lauf geplant.

Bis dahin:
Werdet ihr an Weihnachten sportlich sein?

Markus

Dienstag, 17. Dezember 2013

Bin ich jetzt ein Star - Part Two

Hallo,

wie bereits vor knapp einem Monat durfte ich auch heute beim Abreißen des Kalenderblatts wieder überrascht feststellen das ich da selbst drauf bin. Und natürlich will ich euch das Bild nicht vorenthalten:


Ich wünsche noch eine schöne sonnige Woche und das wir hoffentlich bald wieder alle so luftig leicht angezogen laufen gehen können.

Bis dahin:
Vermisst ihr den Sommer?

Markus

Montag, 16. Dezember 2013

Remstal Marathon - Anmeldung erfolgt

Hallo,

wie schon vor einiger Zeit berichtet wird es nächstes Jahr einen neuen Marathon auf der Landkarte geben. Und zwar den Remstal-Marathon.
Seit Samstag ist die Anmeldung nun möglich, und natürlich habe ich mich für den 28. September 2014 gleich angemeldet.

Bisher steht zwar noch nicht allzu viel fest und auch die Internetpräsenz ist ausbaubar aber die wichtigsten Infos habe ich kurz zusammengefasst:
- Landschaftslauf zwischen der schönen Fachwerkstadt Waiblingen und der ältesten Stauferstadt Süddeutschlands Schwäbisch-Gmünd.
- Die Strecke verläuft landschaftlich reizvoll entlang des Flusses Rems und durch Weinberge und Streuobstwiesen
- Mit 30€ Anmeldegebühr (inkl. Gepäcktransport, Verpflegung, Finisher-Shirt und Medaille) bis Ende Februar 2014 spitzen Preis-Leistung-Verhältnis
- Mit 7h Laufzeit sollte es eigentlich fast jeder ins Ziel schaffen.
- Für nicht ganz so trainierte wird es einen Halbmarathon geben (bis zu 4:30h Zeit)
- Es besteht die Möglichkeit aus 5 bis 8 Läufern eine Staffel zu bilden und die Strecken lassen sich hierbei frei einteilen.

Wer also für Berlin keinen Startplatz ergattert hat, hat hier nun am selben Wochenende eine Alternative :-)

Bis dahin:
Jemand Lust drauf?

Markus

Freitag, 13. Dezember 2013

Mein Buff-Tuch - Unerlässlich für den Winter

Hallo,

ein praktisches und sinnvolles Laufutensiel für die kälteren Tage ist mein Buff-Tuch.

Dabei handelt es sich um ein schlauchförmiges, nahtfreies Tuch aus 100% Baumwolle. Dieses ist etwa 35cm lang und hat eine Durchmesser von knapp 9cm. Sollte also über jeden Dickschädel passen.


Den das Buff-Tuch ist eine Art Schal für den Hals. Nur eben ohne die nervigen Enden des Schals beim Laufen. Allerdings kann man das Tuch nicht nur als Schal verwenden sondern auch als Kopftuch, als Schal vor Nase und / oder Mund oder auch über die Ohren.  Insgesamt gibt es sehr viele Nutzungsmöglichkeiten für den Sommer wie Winter:




 Ich nutze dieses Tuch jedoch nur als zusätzliche Isolationsschicht im Winter und Herbst. Dazu ziehe ich es unter meinen Kragen der Laufjacke und sorge damit dafür das keine Kälte an meinen empfindlichen Nacken kommt.
Wenn die Luft jedoch eisig kalt wird ziehe ich es gerne auch mal über den Mund und erschrecke so allerlei Spaziergänger:

Dies Tuch gibt es in unzähligen Variationen. Für Erwachsene, Jugendliche, Kinder und sogar Babys. Unzählige Male ist es kopiert worden. So finden sich eben auch andere Anbieter.
Auf der Internetseite von Buff finden sich über 100 verschieden Designs. Ob knallbunt oder mit Batman-Logo, ob in neutralen Farben wie mein blaues oder mit Logos des FC Barcelona – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Preislich liegen de Tücher bei 18 – 35€.  Je nach Design und zusätzlicher Ausstattung wie einer zusätzlichen wärmenden Schicht, etc.

Im Gesamten bin ich sehr zufrieden mit meinen Tuch und möchte es an diesen kalten Tage nicht mehr missen und kann es nur empfehlen!

Bis dahin:
Vielleicht noch ein passendes Weihnachtsgeschenk?


Markus

Dienstag, 10. Dezember 2013

Der Tag danach

Hallo,

nach meinem langen Lauf vom Sonntag hatte ich etwas schwere Beine und gerade im Bereich der vordere Oberschenkelmuskulatur leichten Muskelkater.
Da dies wohl bei vielen Läufern nach langen und / oder intensiven Läufen auftritt hier zwei Tipps von mir:
1. Geh am nächsten Tag gleich wieder laufen. Muss garnicht so lange sein, aber du kannst dabei wunderbar langsam laufen und dir den Schmerz aus den Füßen laufen.
2. Eine Heiß / Kalt-Dusche hilft auch. Dazu einfach die Beine mit wirklich kaltem Wasser und der Dusche 2-3mal abduschen, dann mit warmen Wasser wiederholen. Das ganze dann bis zu 5mal wiederholen.

Solltest du natürlich ein warmes Bad oder fast noch besser eine Kneippbecken zur Verfügung haben hilft dies auch hervorragend!


Auch ich habe mich an meinen Tipp 1 gehalten und war gemütliche 9 Kilometer laufen. Und wie uns das Dezemberwetter so mitspielt sollte es 8°C haben und die Sonne schneinen. Es kamen also schon fast Frühlingsgefühle auf. Und darum hieß es auch: Raus mit der kurzen Hose!
Und so lief ich gestern ein wenig durch den Schlamm und Matsch an der Rems entlang um dann glücklich und entspannt nach 40Minuten zurückzukommen.


Bis dahin:
Zieht euch nicht zu warm an. Euch wirds von alleine beim Laufen warm

Markus

Sonntag, 8. Dezember 2013

Longrun nach Ludwigsburg

Hallo,

heute Morgen, oder eher Mittag, war ich mal wieder länger unterwegs. Es sollte mein erster Longrun für die Vorbereitung auf den Bienwald Marathon werden.
Am Ende standen dann 30,5 km auf dem Tacho. Gelaufen bin ich diese mit einer Pace von 4:55 min/km. Allerdings waren auch 380 HM zu bewältigen. Größtenteil waren diese in 2 Steigungen verteilt.
Aber von Beginn an. Los ging es erstmal größtenteils bergab bis ich am Neckar angekommen bin. Dort grüßte auch schon der Weihnachtsmann.





Anschließend sollte es einige Kilometer bergan gehen bis ich in Ludwigsburg angekommen war. Dabei durfte ich auch ein wenig durch den Matsch laufen.



In Ludwigsburg sollte es dann am schönen Residenzschloss vorbeigehen. Dort darf man über die Wintermonate umsonst im Garten (Blühendes Barock) spazieren oder eben auch laufen. Und dieses Schloss ist wirklich eine Pracht.












Aber nicht das einzige Schloss in Ludwigsburg. Weiter gings zum nur wenig entfernten Favoritenschloss und dem daran angrenzenden Favoritenpark. Dort kann man meisten, leider heute nicht, Hirsche, Rehe und anderes Rotwild in freier Wildbahn beobachten. Oft kommen diese auch bis auf wenige Meter an die Wege heran. Leider bekam ich heute aber keines vor die Linse.






Anschließend folgten einige Kilometer wieder zum Neckar hinab. Dort wurde ich dann schon von reichlich Federvieh erwartet. Jede Menge Schwäne, Gänse und Enten liefen und schwammen dort herum.




Auf den nun folgenden Kilometern versuchte ich zwei zügige Kilometer mit einer Pace von unter 4:30 min/km einzubinden. Dies gelang dann auch recht gut. Allerdings stand noch ein zwei Kilometer langer Anstieg mit vielen Höhenmetern vor mir. Dieses meisterte ich dann nur noch mit einer kurzen Gehpause um dann zum Endspurt über die letzten 4 Kilometer anzusetzen.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden über den heutigen Lauf. Vor allem weil er wieder einmal gezeigt hat wie dringend ich die langen Läufe habe um optimal Vorbereitet zu sein.

Bis dahin:
Ludwigsburg ist eine Reise wert

Markus

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Morgenstund hat ... oder: Laufen wenn andere schlafen

Hallo,

ich war heute schon laufen. Und du?

Heute Morgen habe ich es mir gegönnt später zur Arbeit zu gehen und stattdessen am frühen Morgen meine Runde zu drehen. So kam es das der Wecker zwar trotzdem um 6h geklingelt hat, ich aber statt Businessoutfit meine Laufsachen angezogen habe und fünf Minuten später an der frischen Luft war. Natürlich ohne Frühstück, Kaffee oder sonstigem. Ich wollte einfach raus :-)

Und dann ging es einfach gute 8 km in die eine Richtung dann umdrehen und wieder zurück so das man Ende 17 km zu Buche standen. Allerdings war ich heute wirklich nicht schnell unterwegs. Das ging auch bei dem Nebel und Dunkelheit schon alleine aus Sicherheitsgründen garnet. Und ich wollte es auch nicht. So kam ich dann auf einen Schnitt von 4:42 min/km.

Unterwegs war überhaupt nix los. Keine Spaziergänger, keine Hundeausführer, keine Radfahrer, keine Autos, ja, noch nichtmal Vögel oder sonstige Tiere durfte ich heute morgen hören oder sehen. Aber vielleicht war es gerade deswegen so schön...

Nach dem Lauf dann ab unter die heiße Dusche, in Ruhe frühstücken und ab zu Arbeit. Nur mit den Unterschied, dass ich heute meinen Lauf schon hatte und mir keine Sorgen wegen des aufziehenden Sturms machen muss.

Für alle anderen gillt: Passt auf euch auf. So n Ast kommt schneller runter wie du läufst!

Bis dahin:
Früh aufstehen lohnt sich!

Markus

Montag, 2. Dezember 2013

Los gehts in die Marathonvorbereitung

Hallo,

nachdem ich die letzten Woche so vor mich hintrainiert habe und mal mehr und mal weniger laufen war werde ich nun wieder in ein regelmäßiges und umfangreicheres Training einsteigen (müssen).
Die Gründe dafür sind ganz einfach:

1. Habe ich nun 14 Wochen Zeit bis zu meinem nächsten Marathon. Das entspricht einer wunderbaren Vorbereitung darauf. Selbstverständlich nur wenn man schon ausreichend trainiert ist ;)

2. Will ich endlich unter 3h für einen Marathon schaffen. Das wird zwar extrem schwierig und ist auch ambitioniert, aber unmöglich ist es nicht. Mir fehlen aktuell nur 7 Minuten bis dahin!
Und selbst falls ich diese Sub3 Zeit (dieses Mal) nicht schaffe soll zumindest Anfang März beim Bienwald Marathon eine neue Bestzeit herausspringen!


Und deshalb heißt es nun: Trainieren, trainieren und trainieren.
Und eben nicht nur gemütlich in nem 4:30 min/km Schnitt vo mich hintraben. Auch wenn das garnet sooo langsam ist.
Ab sofort wird es auch wieder schnelle Einheiten mit einem Schnitt in Richtung 4:00 - 4:10 min/km geben.
Dazu noch mind. 1x pro Woche eine Intervalleinheit mit noch schnelleren Runden.
Und ganz wichtig werden die langen Läufe. Also etwa 30km und darüber hinaus. Die sind alleine zwar irgendwie auch eine Qual in den Wintermonaten, aber genau die darf ich nicht vernachlässigen. Das habe ich die letzten Jahre zu oft getan und bin dann regelmäßig auf den letzten Kilometern des Marathons gescheitert. Ziel ist es alleine dieses Jahr noch mind. vier lange Läufe zu absolvieren. Daran dürft ihr mich messen!


Um meinen Leistungsstand zu überprüfen werden ich bis zum Marathon auch noch bei kurze Wettkämpfe bestreiten. Aber dazu dann bald mehr.

Bis dahin:
Noch irgendwelche Tipps fürs Training?

Markus

Freitag, 29. November 2013

Ich hab mich getraut

Hallo,

die letzten Woche mehren sich Posts über das Barfuß laufen. Auch ich wurde durch Posts von Anna und Beauty Runner in den letzten Wochen neugierig darauf.
Als ich dann nach meinem letzten Lauf langsam Richtung Heimat laufe fällt mir das wieder ein. Auch ein Sportplatz, eigentlich ein prima Untergrund dafür ist gleich ausgemacht. Als ich dort ankomme liegt dort sogar noch Schnee:


Aber was solls denke ich mir. Also Schuhe aus, Socken runter und rauf auf den Schnee und laufen.


Im ersten Moment war es einfach nur schrecklich kalt. Denn -3°C zeigte das Thermometer schon an.
Bis meine Zehen vor Kälte schmerzten dauerte entsprechend auch nicht lang.
Noch größere Schmerzen hatte ich aber durch den "Acker" auf dem ich lief. Dies hatte mit einem gepflegten Grünplatz garnix zu tun. Nur Maulwurfhügel und Herbstlaub inkl. Eicheln, etc. Das war einfach nur schmerzhaft.
Entsprechend habe ich das laufe darauf auch schon nach sehr kurzer Zeit wieder eingestellt. Dort werde ich sicherlich so schnell nicht mehr laufen. Maximal noch wenn eine geschlossene Schneedecke darauf liegt.
Ansonsten werde ich mir einen anderen Platz zum Barfusslaufen suchen müssen. Habe da auch schon eine Idee. Bin gespannt wie es dort klappt und sich weiterentwickelt!

Bis dahin:
Manchmal muss man(n) verrückt sein!

Markus

Mittwoch, 27. November 2013

Ein Herbstgenusslauf

Hallo,

vorhin durfte ich den Herbst laufend genießen. Und wie! Ich stecke jetzt noch voller Endorphine!
Daher will ich auch gar nicht viel schreiben, es würde sowieso nicht exakt das beschreiben was ich fühlen und erleben durfte sondern Bilder sprechen lassen.

Nur soviel noch: 20,5 km und eine Pace von 4:35 min/km

















Bis dahin:
Raus mit Euch!

Markus